Die Chalbi Wüste war stets eine karge Gegend, doch durch den Klimawandel häufen sich die Dürreperioden. Eine kleine Nomadensiedlung im Norden Kenias kämpft täglich ums Überleben. Etwas weiter südlich, in Korr, einem Gebiet der Borana, hat Misereor ein Regenrückhaltebecken finanziert. Nach den ersten Niederschlägen hat es sich bereits gefüllt, entsprechend hoch ist der Andrang. Das Becken versorgt rund 4.000 Menschen mit Wasser und hilft zumindest kurze Dürreperioden zu überbrücken.
Das Video schildert eindrücklich die dramatischen Auswirkungen von Dürre und Klimawandel auf das Leben von Nomaden im Norden von Kenia. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die stundenlang unterwegs ist, um das letzte verfügbare Trinkwasser für ihre Familie zu holen. Die Lebensbedingungen der halbnomadischen Gemeinschaft werden als äußerst prekär beschrieben: Ausbleibender Regen, verdorrte Weideflächen und das Sterben von Nutztieren bedrohen die Existenzgrundlage der Menschen. Zugleich zeigt das Video konkrete Hilfsmaßnahmen, etwa durch Misereor unterstützte Wasserprojekte wie Regenrückhaltebecken, die zumindest kurzfristig Entlastung bringen. Dennoch wird deutlich, dass langfristige Lösungen notwendig sind, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.