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Gott weiblich

Eine verborgene Seite des biblischen Gottes

Veröffentlichung:1.1.2010

Die Publikation „Materialien für den Religionsunterricht zur Ausstellung Gott weiblich“ bietet eine umfassende religionspädagogische Begleitmappe zur gleichnamigen Ausstellung. Im Mittelpunkt steht die Frage nach weiblichen Bildern und Vorstellungen von Gott in der Bibel und im Alten Orient. Ausgehend von archäologischen Funden, biblischen Texten und theologischen Reflexionen zeigt das Medium, dass die biblische Rede von Gott vielfältiger ist als ausschließlich männliche Gottesbilder vermuten lassen. Neben einer fundierten theologischen Einführung enthält die Veröffentlichung didaktische Grundlagen sowie vollständig ausgearbeitete Unterrichtssequenzen für die Jahrgangsstufen 5 und 11 mit zahlreichen Arbeitsblättern, Bildmaterialien und methodischen Anregungen. Die Materialien regen dazu an, Gottesbilder, Geschlechterrollen und die Entwicklung des biblischen Monotheismus kritisch und altersgerecht zu reflektieren und eröffnen vielfältige Zugänge zur eigenen religiösen Sprachfähigkeit.

Das Medium „Gott weiblich. Eine verborgene Seite des biblischen Gottes“ ist eine religionspädagogische Arbeitshilfe, die ursprünglich zur Vorbereitung und Nachbereitung einer Ausstellung im Diözesanmuseum Bamberg entwickelt wurde. Die Ausstellung verband archäologische Funde aus einem Zeitraum von nahezu zehntausend Jahren mit neueren Kunstwerken und fragte danach, wie sich Gottesbilder im Verlauf der Geschichte verändert haben. Im Zentrum der Arbeitshilfe steht die Beobachtung, dass Gott in Sprache, Kunst und religiöser Vorstellung häufig als männlich wahrgenommen wird, obwohl die Bibel auch zahlreiche weiblich geprägte Bilder und Tätigkeiten Gottes kennt. Gott wird beispielsweise mit einer tröstenden Mutter, einer Gebärenden, einer Hebamme, einer beschützenden Tiermutter und der weiblich dargestellten Weisheit verglichen. Das Medium behandelt die Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Gottesbilder, die Entstehung des biblischen Monotheismus, die Verehrung weiblicher Gottheiten im Umfeld des alten Israel, die Bedeutung der Göttin Aschera sowie die Aufnahme weiblicher Aspekte in die biblische Rede von Gott. Zugleich thematisiert es gesellschaftliche Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit und macht darauf aufmerksam, dass Eigenschaften wie Stärke, Zärtlichkeit, Fürsorge, Mut, Aggressivität, Weisheit und Schutz nicht von Natur aus einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden können. Die Arbeitshilfe enthält eine theologische Grundlegung, eine didaktische Einführung, ausgearbeitete Unterrichtsfolgen für die 5. und die 11. Jahrgangsstufe sowie umfangreiche Materialien. Dazu gehören Bibeltexte, archäologische Abbildungen, Kunstwerke, Arbeitsblätter, Karten, Zeitleisten, Impulse, Meditationsvorlagen und Plakate. Für beide Jahrgangsstufen sind jeweils vorbereitende Unterrichtsstunden, Anregungen für einen Ausstellungsbesuch und eine nachbereitende Reflexion des persönlichen Gottesbildes vorgesehen.

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Das Medium eignet sich für Unterrichtseinheiten zu Gottesvorstellungen, biblischen Gottesbildern, religiöser Sprache, Schöpfung, Monotheismus, Geschlechterrollen, feministischer Theologie und der historischen Entwicklung der Religion Israels. Die ausgearbeiteten Unterrichtsfolgen richten sich an die 5. und die 11. Jahrgangsstufe. Einzelne Materialien können jedoch auch in anderen Jahrgangsstufen eingesetzt werden. Da die Ausstellung nicht mehr besucht werden kann, lassen sich die Abbildungen, Objektbeschreibungen und Arbeitsblätter als eigenständige Lernumgebung verwenden. Möglich ist auch eine Ausstellung im Klassenzimmer, bei der ausgewählte Materialien als Stationen angeordnet werden.

Der Titel „Gott weiblich“ eignet sich als provozierender Einstieg. Die Lernenden notieren spontan, welche Gedanken, Fragen oder Gefühle die Formulierung bei ihnen auslöst. Die Äußerungen können in einem stillen Schreibgespräch gesammelt werden. Anschließend wird unterschieden zwischen der Aussage, Gott sei eine Frau, und der Aussage, dass Menschen auch in weiblichen Bildern von Gott sprechen. Diese Unterscheidung ist theologisch grundlegend. Das Medium will ein ausschließlich männliches Gottesbild erweitern, ohne Gott auf ein anderes menschliches Geschlecht festzulegen.

Ein weiterer Einstieg kann über eine persönliche Satzergänzung erfolgen. Die Lernenden vervollständigen Aussagen wie „Vielleicht ist Gott“, „Ich glaube, Gott“ oder „Es ist schön, dass Gott“. Die Ergebnisse werden zunächst nicht bewertet. Sie machen sichtbar, welche Gottesbilder in der Lerngruppe vorhanden sind. Am Ende der Unterrichtseinheit können die gleichen Satzanfänge erneut bearbeitet werden. Der Vergleich zeigt, ob und wie sich die Vorstellungen verändert haben.

Für die 5. Jahrgangsstufe empfiehlt sich ein lebensnaher und bildorientierter Zugang. Die Lernenden sammeln Eigenschaften, die gesellschaftlich häufig Mädchen oder Jungen zugeschrieben werden. Anschließend prüfen sie, ob diese Zuordnungen überzeugend sind und ob die genannten Eigenschaften nicht grundsätzlich allen Menschen zukommen können. Dabei muss darauf geachtet werden, Geschlechterstereotype nicht unbeabsichtigt zu bestätigen. Die Zuordnung dient ihrer kritischen Untersuchung und nicht ihrer Festschreibung. Persönliche Identitäten und familiäre Erfahrungen sind respektvoll zu behandeln.

Im nächsten Schritt können die Lernenden biblische Aussagen über Gott untersuchen. Besonders geeignet sind Texte, in denen Gott tröstet, gebiert, für Kleidung sorgt, Menschen beschützt oder mit einer Mutter verglichen wird. Die Lernenden markieren Tätigkeiten und Eigenschaften Gottes und übertragen sie in eigene Worte. Anschließend ordnen sie die Texte verschiedenen Bildfeldern zu, etwa Mutter, Hebamme, Gebärende, Beschützerin, Tiermutter oder Weisheit. Eine gemeinsame Sicherung kann in Form einer Sonne erfolgen. In der Mitte steht das Wort Gott, während die Strahlen unterschiedliche biblische Bilder und Eigenschaften enthalten.

Die Arbeit mit Gen 1,27 besitzt besondere Bedeutung. Die Lernenden erschließen, dass Mann und Frau als Bild Gottes bezeichnet werden. Daraus kann die Frage entwickelt werden, ob Gott angemessen nur männlich dargestellt werden kann. Die Lehrkraft sollte verdeutlichen, dass die Gottebenbildlichkeit keine körperliche Ähnlichkeit behauptet. Vielmehr wird jedem Menschen unabhängig vom Geschlecht eine besondere Würde und Beziehung zu Gott zugesprochen.

Die archäologischen Objekte können über eine Stationenarbeit erschlossen werden. An jeder Station betrachten die Lernenden ein Exponat, beschreiben Form, Material, Körperhaltung und auffällige Symbole und lesen anschließend die zugehörige Information. Sie notieren, welche menschlichen Erfahrungen das Objekt ausdrücken könnte. Dazu gehören Fruchtbarkeit, Geburt, Nahrung, Schutz, Sexualität, Tanz, Trauer, Macht und Lebenskraft. Die Beobachtung muss dabei von der Deutung unterschieden werden. Zunächst wird beschrieben, was sichtbar ist. Erst danach werden mögliche religiöse Bedeutungen formuliert.

Für die 11. Jahrgangsstufe bietet sich eine vertiefte historische und theologische Auseinandersetzung an. Die Lernenden können die Entwicklung von Polytheismus über Monolatrie bis zum Monotheismus mithilfe einer Zeitleiste erarbeiten. Gruppen erhalten jeweils Texte, Bibelstellen und Abbildungen zu einer Epoche. Sie bestimmen wichtige Merkmale und ordnen ihre Ergebnisse zeitlich ein. Die gemeinsame Zeitleiste macht sichtbar, dass sich religiöse Vorstellungen geschichtlich entwickelt haben und dass die biblischen Texte aus unterschiedlichen Zeiten stammen.

Die Behandlung von Aschera erfordert eine sorgfältige historische Einordnung. Die Lernenden untersuchen archäologische Funde und biblische Hinweise, die auf ihre Verehrung im alten Israel verweisen. Dabei sollte zwischen gesicherten Befunden, wissenschaftlichen Deutungen und offenen Fragen unterschieden werden. Ziel ist nicht, den biblischen Glauben pauschal infrage zu stellen, sondern die geschichtliche Entwicklung religiöser Vorstellungen verständlich zu machen. Die Lernenden sollen erkennen, dass die Hebräische Bibel selbst Spuren theologischer Auseinandersetzungen bewahrt.

Die Begriffe Polytheismus, Monolatrie und Monotheismus sollten klar voneinander unterschieden werden. Polytheismus bezeichnet die Verehrung mehrerer Gottheiten. Monolatrie meint die ausschließliche Verehrung einer Gottheit, ohne die Existenz anderer Gottheiten grundsätzlich zu bestreiten. Monotheismus bezeichnet die Überzeugung, dass nur ein Gott existiert. Die Lernenden können passende Bibeltexte diesen Begriffen zuordnen und ihre Entscheidung begründen.

Die Materialien zu Frau Weisheit in Spr 8 ermöglichen eine sprachliche und theologische Vertiefung. Die Lernenden untersuchen, wie die Weisheit spricht, handelt und sich zu Gott, zur Schöpfung und zu den Menschen verhält. Anschließend vergleichen sie die Weisheit mit anderen weiblichen Gottesbildern. Dabei kann diskutiert werden, ob Frau Weisheit als literarische Personifikation, als göttliche Eigenschaft oder als eigenständige Gestalt verstanden wird.

Eine weitere Unterrichtsphase kann von typischen Problemsituationen ausgehen. Die Lernenden ordnen Situationen wie Liebeskummer, Krankheit, schlechte Noten, Zukunftssorgen, technische Probleme oder Berufswahl Personen zu, an die sie sich wenden würden. Anschließend reflektieren sie, welche Geschlechtervorstellungen ihre Entscheidungen beeinflussen. Die Aufgabe sollte offen gestaltet werden, damit unterschiedliche Familienformen und Bezugspersonen berücksichtigt werden. Es darf nicht vorausgesetzt werden, dass alle Lernenden mit Mutter und Vater leben oder zu beiden ein vertrauensvolles Verhältnis besitzen.

Nach dieser lebensweltlichen Annäherung erarbeiten die Lernenden in Partnerarbeit oder Gruppenarbeit verschiedene biblische Textsammlungen. Eine Gruppe untersucht Gott als Mutter, eine weitere Gott in Bildern von Geburt und Geborgenheit, eine weitere Gott als Gebärende, eine weitere häusliche Tätigkeiten Gottes, eine weitere Bilder von Tiermüttern und eine weitere die weibliche Weisheit. Jede Gruppe formuliert eine Überschrift, fasst die Gottesvorstellung zusammen und gestaltet eine Moderationskarte. In der Präsentation werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.

Der Satz aus Hos 11,9 „Denn Gott bin ich und nicht Mann“ kann als stiller Impuls verwendet werden. Die Lernenden notieren zunächst eine persönliche Deutung. Danach diskutieren sie, ob Gott jenseits menschlicher Geschlechtervorstellungen gedacht werden muss und weshalb Menschen dennoch geschlechtlich geprägte Bilder verwenden. Dabei sollte zwischen biologischem Geschlecht, gesellschaftlichen Rollen und sprachlichen Bildern unterschieden werden.

Für die Reflexion der Reichweite und Grenzen anthropomorpher Gottesbilder eignet sich ein Vergleich verschiedener Metaphern. Die Lernenden untersuchen, was Bilder wie Vater, Mutter, König, Hirtin, Fels, Licht, Quelle oder Adler über Gott ausdrücken und was sie nicht ausdrücken können. Sie erkennen, dass jedes Bild einzelne Aspekte hervorhebt und andere ausblendet. Kein Bild kann Gott vollständig erfassen. Eine Vielfalt von Bildern kann deshalb helfen, einseitige Vorstellungen zu korrigieren.

Die persönliche Auseinandersetzung mit Gottesbildern erfordert einen geschützten Lernraum. Religiöse Überzeugungen, Zweifel und ablehnende Positionen müssen gleichermaßen respektiert werden. Lernende dürfen eigene Vorstellungen äußern, sollen dazu aber nicht gezwungen werden. Persönliche Texte können vertraulich bleiben. Besonders bei meditativen Aufgaben sollte immer eine sachliche Alternative angeboten werden.

Zur Nachbereitung eignet sich eine Plakatstraße. Auf mehreren Plakaten werden Exponate, Bibelverse oder Aussagen zur Rede von Gott präsentiert. Die Lernenden gehen von Plakat zu Plakat und notieren Gedanken, Fragen und Reaktionen. Alternativ kann ein stilles Schreibgespräch durchgeführt werden. Dabei kommentieren die Lernenden schriftlich die Beiträge anderer Personen. Die anschließende Auswertung sollte offene Fragen ebenso würdigen wie gewonnene Erkenntnisse.

Als produktorientierter Abschluss können die Lernenden ein eigenes Gottesbild gestalten. Möglich sind ein Gedicht, eine Collage, ein Bild, eine Gebetsformulierung, eine Symbolsammlung oder ein kurzer theologischer Kommentar. Die Gestaltung soll nicht Gott abbilden, sondern ausdrücken, welche Erfahrungen und Eigenschaften mit Gott verbunden werden. Jede Darstellung wird durch eine kurze Begründung ergänzt. Eine Bewertung sollte sich auf die nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem Material und nicht auf die persönliche Glaubenshaltung beziehen.

Für eine schriftliche Leistung eignet sich die Erörterung der Aussage, dass weibliche Gottesbilder eine notwendige Ergänzung traditioneller christlicher Gottesrede darstellen. Die Lernenden beziehen biblische Texte, historische Erkenntnisse, sprachliche Grenzen und gesellschaftliche Geschlechterrollen ein. Bewertet werden Sachkenntnis, angemessene Verwendung theologischer Begriffe, differenzierte Argumentation, Bezug zu den Materialien und die Fähigkeit, eine begründete eigene Position zu formulieren.


Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann sowohl im Rahmen einer Unterrichtsreihe als auch als Vorbereitung oder Nachbereitung eines Ausstellungsbesuchs eingesetzt werden. Die Materialien ermöglichen einen kompetenzorientierten Unterricht, der theologisches Wissen mit persönlicher Reflexion verbindet. Lernenden wird Gelegenheit gegeben, eigene Gottesvorstellungen wahrzunehmen, mit biblischen Texten in Beziehung zu setzen und im Austausch mit anderen weiterzuentwickeln.

Methodisch überzeugt die Veröffentlichung durch eine große Vielfalt an Sozialformen und Lernarrangements. Bildbetrachtungen, Gesprächsphasen, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, kreative Schreibaufgaben, Positionierungsübungen sowie die Analyse archäologischer Objekte fördern unterschiedliche Lernzugänge. Besonders gewinnbringend ist der konsequente Einsatz von Bildimpulsen und historischen Exponaten, die einen motivierenden Zugang zu theologischen Fragestellungen eröffnen und das abstrakte Thema Gottesbilder anschaulich werden lassen.

Didaktisch verfolgt das Medium einen dialogischen Ansatz. Es vermittelt keine vorgegebenen Antworten, sondern lädt Lernende dazu ein, eigene Positionen zu entwickeln und diese argumentativ zu begründen. Die Verbindung von Bibeltexten, archäologischen Funden und gegenwartsbezogenen Fragestellungen unterstützt historisches Lernen ebenso wie die Entwicklung religiöser Urteilsfähigkeit. Gleichzeitig werden stereotype Vorstellungen von Geschlecht und Gottesbildern hinterfragt, ohne dabei konfessionelle Glaubensaussagen aufzugeben. Dadurch eignet sich das Material hervorragend für Gespräche über Sprache von Gott, Symbolik, Gottesbilder, religiöse Vielfalt sowie die Bedeutung biblischer Texte für die Gegenwart.

Die vollständig ausgearbeiteten Unterrichtssequenzen bieten Lehrkräften eine praxisnahe Grundlage für die Unterrichtsplanung und lassen sich flexibel an unterschiedliche Lerngruppen und Schulformen anpassen. Einzelne Bausteine können problemlos in bestehende Unterrichtseinheiten integriert oder für projektorientiertes Arbeiten genutzt werden. Besonders wertvoll ist die Verbindung theologischer Fundierung mit methodischer Vielfalt, wodurch sowohl kognitive als auch kreative und kommunikative Kompetenzen der Lernenden gefördert werden.

Die Begleitmappe enthält umfangreiche Materialien für zwei vollständig ausgearbeitete Unterrichtssequenzen der Jahrgangsstufen 5 und 11. Ergänzt werden diese durch eine theologische Grundlegung und eine didaktische Einführung. Die Materialien sind als Arbeitsblätter, Bildmaterialien, Folienvorlagen und Informationstexte konzipiert und bauen jeweils aufeinander auf.


Materialien für die Jahrgangsstufe 5


M 1: Satzanfänge zu Gott

Lernenden ergänzen Satzanfänge zu ihren persönlichen Gottesvorstellungen. Dadurch werden eigene Erfahrungen und Vorstellungen sprachlich formuliert und anschließend im Unterrichtsgespräch reflektiert.


M 2: Adjektive zu Gott sowie zu Frauen und Männern

Die Lernenden ordnen verschiedene Eigenschaften den Kategorien Frau, Mann und Gott zu. Anschließend werden stereotype Vorstellungen hinterfragt und mit den Ergebnissen diskutiert.


M 3: Bibeltexte zu den weiblichen Bildern Gottes

Ausgehend von Weisheit 7,22 bis 25a sowie weiteren Bibelstellen erarbeiten die Lernenden Eigenschaften Gottes. Sie entdecken, dass die Bibel neben männlichen auch mütterliche und weiblich geprägte Bilder für Gott verwendet und übertragen diese Aussagen auf eigene Lebenserfahrungen.


M 4: Farbfolien mit ausgewählten Ausstellungsobjekten

Die Bilder dienen als Impuls für die Vorbereitung des Ausstellungsbesuchs. Die Lernenden beschreiben die Darstellungen und entwickeln erste Vermutungen über deren Bedeutung.


M 5: Informationstexte zu den Ausstellungsobjekten

Zu jedem Exponat lesen die Lernenden kurze Sachtexte und erschließen deren religiöse und kulturgeschichtliche Aussage.


M 6: Arbeitsmaterial zu den Exponaten

Die Lernenden ordnen Bilder, Texte und zentrale Aussagen einander zu und arbeiten heraus, welche Hoffnungen Menschen mit den dargestellten Göttinnen verbunden haben.


M 7: Arbeitsblatt zur Ergebnissicherung

Die Ergebnisse werden systematisch festgehalten und miteinander verglichen.


M 8: Ausstellungsplakat

Nach dem Museumsbesuch dient das Plakat als Gesprächsimpuls. Die Lernenden sammeln Eindrücke und formulieren ihre persönlichen Erfahrungen.


M 9: Text von Reiner Oberthür

Anhand eines literarischen Textes reflektieren die Lernenden unterschiedliche Gottesbilder und deren sprachliche Gestaltung.


M 10: Kreatives Schreibblatt

Die Lernenden verfassen eigene Texte über Gott und bringen ihre neu gewonnenen Einsichten kreativ zum Ausdruck.


Materialien für die Jahrgangsstufe 11


M 1: People Magazin Titelseite

Die Titelseite dient als Einstieg in die Frage, warum Menschen Vorbilder verehren und welche Eigenschaften als bewundernswert gelten.


M 2: Bilder bekannter Frauen

Die Lernenden analysieren Fotografien prominenter Frauen und untersuchen deren Eigenschaften und öffentliche Wirkung.


M 3: Informationstexte zu den dargestellten Persönlichkeiten

Die Texte werden den Bildern zugeordnet und hinsichtlich ihrer Vorbildfunktion ausgewertet.


M 4: Bilder antiker Göttinnen

Die Lernenden vergleichen moderne Vorbilder mit antiken Göttinnen und entdecken gemeinsame Attribute.


M 5: Vergleichsarbeitsblatt

Die Eigenschaften moderner Persönlichkeiten und antiker Göttinnen werden gegenübergestellt und ausgewertet.


M 6: Visualisierung von Polytheismus, Monolatrie und Monotheismus

Die unterschiedlichen Gottesvorstellungen werden mithilfe von Symbolen erschlossen und miteinander verglichen.


M 7: Hefteintrag zu den Grundbegriffen

Die zentralen Fachbegriffe werden gesichert und erläutert.


M 8: Bibelzitate

Anhand ausgewählter Bibelstellen ordnen die Lernenden Aussagen den verschiedenen Gottesvorstellungen zu.


M 9 bis M 15: Bilder, Zeitstrahl, Informationstexte und Bibelstellen

Die Materialien verdeutlichen die Entwicklung Israels vom Polytheismus über die Monolatrie bis zum Monotheismus. Die Lernenden analysieren historische Quellen, arbeiten mit Zeitstrahl und Bibeltexten und erkennen den langen religionsgeschichtlichen Entwicklungsprozess.


M 16 bis M 18: Materialien zu Geschlechterrollen

Die Lernenden setzen sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit auseinander und reflektieren deren Einfluss auf religiöse Sprache.


M 19: Bibeltexte mit weiblichen Gottesbildern

Die Bibelstellen werden untersucht, um weibliche Metaphern und Bilder Gottes herauszuarbeiten und ihre theologische Bedeutung zu erschließen.


M 20: Bibeltext Hosea 11,9

Der Vers „Denn Gott bin ich und nicht Mann“ bildet den theologischen Schwerpunkt. Die Lernenden diskutieren die Grenzen menschlicher Gottesbilder.


M 21: Reflexionsblatt zu den eigenen Gottesvorstellungen

Nach dem Ausstellungsbesuch überprüfen die Lernenden ihre bisherigen Vorstellungen und dokumentieren mögliche Veränderungen.


M 22: Abschlussimpulse mit Ausstellungsobjekten

Die Unterrichtsreihe endet mit einer kreativen Auswertung. Die Lernenden formulieren eigene Gedanken und verbinden ihre Erkenntnisse mit ausgewählten Exponaten.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.2 Gottesbilder im Leben der Menschen. Menschliche Vorstellungen und Offenbarung .

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Fragen und suchen: Existiert Gott?.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Wie Menschen sich Gott vorstellen: Alltagsweltliche Gottesbilder und Vorstellungen

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