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Misereor

Misereor

Basta! Wasser ist Menschenrecht!

Veröffentlichung:12.1.2018

Wasser ist ein Menschenrecht. In immer mehr Ländern wird Trinkwasser zu einer teuren Ressource. Globale Konzerne erschweren den Zugang zu Wasser und verkaufen es den ärmsten der Armen. So werden immer mehr Menschen abhängig und können ihr Leben nicht mehr aus eigener Kraft leben. Misereor zeigt Möglichkeiten, sich gegen diesen Ausverkauf des Lebens zu wehren.

Das Video erzählt die Geschichte des Jungen Edita aus einem Dorf in der Region Maharashtra in Indien und macht eindrücklich deutlich, wie existenziell der Zugang zu Wasser für das menschliche Leben ist. Über lange Zeit litt das Dorf unter extremer Wasserknappheit, insbesondere außerhalb der Monsunzeiten, was zu gravierenden Folgen wie Hunger, Krankheit und fehlender Bildung führte. Kinder mussten viel Zeit damit verbringen, Wasser zu beschaffen, anstatt zur Schule zu gehen. Erst durch ein gemeinschaftliches Projekt der Partnerorganisation von Misereor, nämlich Caritas Indien, gelang es den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern, nachhaltige Lösungen zu entwickeln: Brunnenbau, Wasserspeicherung und Infrastrukturmaßnahmen verbesserten die Lebensbedingungen deutlich. Darüber hinaus weitet das Video den Blick auf globale Zusammenhänge wie Klimawandel, Wasserverschmutzung und die Kommerzialisierung von Wasser und betont, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein grundlegendes Menschenrecht ist.

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Im Religionsunterricht lässt sich das Medium vielseitig einsetzen, insbesondere im Kontext von Themen wie „Gerechtigkeit“, „Menschenrechte“, „Bewahrung der Schöpfung“ und „Globales Lernen“. Didaktisch eignet sich das Video hervorragend als lebensnaher Einstieg, da es eine konkrete Biografie in den Mittelpunkt stellt und so emotionale Zugänge ermöglicht. Schülerinnen und Schüler können zunächst ihre Eindrücke schildern und die Bedeutung von Wasser für ihr eigenes Leben reflektieren. In einem nächsten Schritt bietet sich eine vertiefte Analyse an, etwa durch Gruppenarbeit zu Ursachen von Wasserknappheit (Klimawandel, industrielle Landwirtschaft, Verschmutzung) und deren Folgen. Methodisch sinnvoll ist auch ein Perspektivwechsel, bei dem Lernende aus Sicht der Dorfbewohner oder internationaler Konzerne argumentieren. Eine ethisch-theologische Vertiefung kann durch die Auseinandersetzung mit biblischen Texten erfolgen, etwa mit der Symbolik des Wassers als Quelle des Lebens (z. B. im Buch Exodus oder in prophetischen Texten). Ebenso bietet sich ein Bezug zur Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus an, die den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen betont. Handlungsorientiert können Projekte entwickelt werden, etwa zur Sensibilisierung für den Wert von Leitungswasser oder zur Unterstützung nachhaltiger Initiativen. Ziel ist es, die ethische Urteilsfähigkeit zu stärken und die Lernenden zu solidarischem Handeln zu motivieren.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.5 Zukunft der Erde, Zukunft des Menschen und kirchliche Positionen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Weltweite Gerechtigkeit (Entwicklungsländer, Verschuldung)

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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