Wasser ist ein Menschenrecht. In immer mehr Ländern wird Trinkwasser zu einer teuren Ressource. Globale Konzerne erschweren den Zugang zu Wasser und verkaufen es den ärmsten der Armen. So werden immer mehr Menschen abhängig und können ihr Leben nicht mehr aus eigener Kraft leben. Misereor zeigt Möglichkeiten, sich gegen diesen Ausverkauf des Lebens zu wehren.
Das Video erzählt die Geschichte des Jungen Edita aus einem Dorf in der Region Maharashtra in Indien und macht eindrücklich deutlich, wie existenziell der Zugang zu Wasser für das menschliche Leben ist. Über lange Zeit litt das Dorf unter extremer Wasserknappheit, insbesondere außerhalb der Monsunzeiten, was zu gravierenden Folgen wie Hunger, Krankheit und fehlender Bildung führte. Kinder mussten viel Zeit damit verbringen, Wasser zu beschaffen, anstatt zur Schule zu gehen. Erst durch ein gemeinschaftliches Projekt der Partnerorganisation von Misereor, nämlich Caritas Indien, gelang es den Dorfbewohnerinnen und -bewohnern, nachhaltige Lösungen zu entwickeln: Brunnenbau, Wasserspeicherung und Infrastrukturmaßnahmen verbesserten die Lebensbedingungen deutlich. Darüber hinaus weitet das Video den Blick auf globale Zusammenhänge wie Klimawandel, Wasserverschmutzung und die Kommerzialisierung von Wasser und betont, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein grundlegendes Menschenrecht ist.