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Misereor

Misereor

Die Verschwundenen von Mexiko

Veröffentlichung:23.8.2017

Das Video erzählt die erschütternde Geschichte einer Mutter aus Mexiko, deren Sohn vor mehreren Jahren unter ungeklärten Umständen verschwand. In einem persönlichen Bericht schildert sie die Ereignisse des Abends, an dem ihr Sohn zuletzt gesehen wurde, sowie die darauffolgende verzweifelte Suche nach ihm. Dabei wird deutlich, wie Unsicherheit, Angst und Hoffnung miteinander verwoben sind. Gleichzeitig thematisiert das Medium gesellschaftliche Hintergründe wie organisierte Gewalt, das Verschwindenlassen von Menschen und die Rolle staatlicher Institutionen. Die Perspektive der Betroffenen steht im Mittelpunkt und macht das Thema emotional erfahrbar und greifbar.In Mexiko gelten offiziell 30.000 Menschen als vermisst - die Vereinten Nationen schätzen die Zahl noch weit höher. Es kann jeden treffen – jung, alt, arm, reich. Manchmal geht es darum, junge Frauen für die Zwangsprostitution zu kapern. Manchmal darum, vermeintliche Gegner aus dem Weg zu räumen. Wenn man die Leichen in Säure auflöst oder verbrennt, ist das eine Strategie, sich strafrechtlicher Verfolgung zu entziehen – ohne Leiche, kein Delikt, argumentierten die Behörden lange.

Oft sind Polizisten, aktiv oder billigend, in die Taten verwickelt. Politiker schützen Verbrecherbosse und Justizbehörden lassen nicht ermitteln oder erheben keine Anklage. So enden noch nicht einmal fünf Prozent aller Straftaten in einer Verurteilung.


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Im Religionsunterricht bietet dieses Medium einen intensiven Zugang zu ethischen und existenziellen Fragen. Lernende können sich mit Themen wie Leid, Gerechtigkeit, Hoffnung und Vertrauen auseinandersetzen. Ein möglicher Einstieg besteht darin, die Gefühle der Mutter zu beschreiben und zu reflektieren, wie Menschen mit Verlust und Unsicherheit umgehen. In einer weiteren Phase können Lernende die gesellschaftlichen Hintergründe analysieren und über Verantwortung, Menschenrechte und die Bedeutung von Gerechtigkeit diskutieren. Methoden wie Perspektivwechsel, etwa durch das Schreiben eines inneren Monologs der Mutter oder eines Briefes an den verschwundenen Sohn, fördern Empathie und vertieftes Verstehen. Auch der Bezug zu religiösen Fragen ist zentral, beispielsweise wie Menschen in solchen Situationen an Gott glauben oder zweifeln und welche Rolle Hoffnung im Glauben spielt. Das Medium eignet sich zudem für eine fächerübergreifende Zusammenarbeit etwa mit Politik oder Ethik, um die Thematik umfassend zu beleuchten. Wichtig ist eine sensible Begleitung, da die Inhalte emotional belastend sein können. Insgesamt fördert das Medium die Urteilsfähigkeit, Empathie und die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen menschlicher Existenz.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

Video

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21.3.2021

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