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Amodo Philosophie

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Schwächen des Utilitarismus

Veröffentlichung:22.10.2017

Das Video setzt sich kritisch mit den Schwächen des Utilitarismus auseinander und erläutert zentrale Probleme dieser ethischen Theorie anhand verständlicher Beispiele. Ausgangspunkt ist die utilitaristische Grundidee, dass jene Handlung moralisch richtig ist, die den größtmöglichen Nutzen für alle Betroffenen hervorbringt. Das Video zeigt jedoch, dass die praktische Umsetzung dieser Idee mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Thematisiert werden unter anderem die fehlende Messbarkeit von Glück und Leid, die Unsicherheit zukünftiger Folgen sowie die psychischen Belastungen für handelnde Personen. An Beispielen wie dem Abschuss eines Passagierflugzeuges zur Terrorabwehr oder dem Mobbing einzelner Personen zugunsten einer Mehrheit wird deutlich, dass utilitaristische Entscheidungen häufig dem moralischen Empfinden vieler Menschen widersprechen können. Zudem wird erklärt, dass der Schutz von Minderheiten im Utilitarismus nicht immer ausreichend gewährleistet ist. Das Medium vermittelt dadurch einen differenzierten Einblick in Chancen und Grenzen utilitaristischen Denkens.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe II in den Themenbereichen Moral, Verantwortung, Gerechtigkeit und philosophische Ethik. Aufgrund der lebensnahen und zugleich herausfordernden Beispiele bietet sich ein problemorientierter Einstieg an. Lernende können zunächst spontan Stellung zu moralischen Konflikten beziehen, etwa zur Frage, ob das Wohl vieler Menschen das Leid weniger rechtfertigen kann. Anschließend kann das Video abschnittsweise angesehen und gemeinsam analysiert werden. Besonders sinnvoll ist es, die einzelnen Kritikpunkte am Utilitarismus gemeinsam zu strukturieren und mit konkreten Beispielen zu verbinden. In Gruppenarbeit können Lernende verschiedene Dilemmata aus utilitaristischer und aus anderen ethischen Perspektiven beurteilen. Ebenso bietet sich ein Vergleich mit Pflichtethik oder religiösen Moralvorstellungen an. Diskussionsanlässe ergeben sich insbesondere bei Fragen nach Minderheitenschutz, Menschenwürde und Verantwortung für zukünftige Folgen. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, Perspektivübernahme und die Fähigkeit, komplexe moralische Fragestellungen differenziert zu betrachten. Lernende werden angeregt, die Grenzen rein nutzenorientierter Entscheidungen kritisch zu reflektieren und über die Bedeutung von Gerechtigkeit und Verantwortung im gesellschaftlichen Zusammenleben nachzudenken.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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