RU-digitalRU-digital-logo
Amodo Philosophie

Amodo Philosophie

Welche Formen von Toleranz gibt es

Veröffentlichung:16.9.2018

Das Video stellt die verschiedenen Formen von Toleranz nach dem Philosophen Rainer Forst vor und erläutert diese anhand verständlicher Beispiele aus Politik, Gesellschaft und Religion. Dabei werden vier Formen der Toleranz unterschieden: die Erlaubniskonzeption, die Koexistenzkonzeption, die Respektkonzeption sowie die Wertschätzungskonzeption. Das Video zeigt, dass Toleranz unterschiedliche Ausprägungen besitzen kann und nicht immer automatisch Gleichberechtigung bedeutet. An konkreten Beispielen wird deutlich, wie Mehrheiten mit Minderheiten umgehen und wie sich gesellschaftliche Einstellungen zwischen bloßem Ertragen, gegenseitigem Respekt und echter Wertschätzung bewegen können. Besonders hervorgehoben werden Fragen des Zusammenlebens verschiedener religiöser und kultureller Gruppen sowie die Bedeutung von Gleichberechtigung und Anerkennung in pluralen Gesellschaften.

Products

Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe I und II in den Themenbereichen Toleranz, Vielfalt, Religionen, Demokratie und gesellschaftliches Zusammenleben. Durch die lebensnahen politischen und religiösen Beispiele erhalten Lernende einen direkten Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Methodisch bietet sich ein Einstieg über eigene Erfahrungen mit Toleranz und Ausgrenzung an. Lernende können zunächst Situationen sammeln, in denen Menschen andere Meinungen, Religionen oder Lebensweisen akzeptieren oder ablehnen. Anschließend kann das Video abschnittsweise angesehen und gemeinsam ausgewertet werden. Besonders sinnvoll ist es, die vier Formen der Toleranz gemeinsam zu sichern und anhand weiterer Beispiele aus Schule, Alltag oder sozialen Medien zu vertiefen. In Gruppenarbeit können Lernende unterschiedliche Konfliktsituationen analysieren und überlegen, welche Form der Toleranz jeweils vorliegt. Ebenso bietet sich eine Diskussion darüber an, wo die Grenzen von Toleranz liegen und ob alle Meinungen toleriert werden müssen. Verbindungen zu religiösen Fragestellungen wie Nächstenliebe, Menschenwürde, interreligiösem Dialog und friedlichem Zusammenleben können ergänzend hergestellt werden. Das Medium fördert Perspektivübernahme, ethische Urteilskompetenz und demokratisches Denken. Lernende werden angeregt, eigene Einstellungen zu Vielfalt und Gleichberechtigung kritisch zu reflektieren und Verantwortung für ein respektvolles Zusammenleben zu übernehmen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 3. Pluralität der Lebensformen: Dasein für andere und mit anderen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.