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Amodo Philosophie

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Kant: was sind hypothetische Imperative

Veröffentlichung:13.1.2019

Das Video erläutert verständlich die Bedeutung hypothetischer Imperative in der Ethik des Philosophen Immanuel Kant und grenzt diese vom kategorischen Imperativ ab. Anhand lebensnaher Beispiele wie Abitur machen, Geld sparen, Sport treiben oder das Auto auftanken wird erklärt, dass hypothetische Imperative immer auf persönliche Ziele und Zwecke bezogen sind. Menschen handeln dabei nach dem Prinzip „wenn du ein bestimmtes Ziel erreichen möchtest, dann solltest du bestimmte Mittel einsetzen“. Das Video verdeutlicht, dass solche Regeln nicht unbedingt gelten, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll sind. Darüber hinaus werden die Begriffe Regeln der Geschicklichkeit und Ratschläge der Klugheit eingeführt. Abschließend hebt das Medium den Unterschied zum kategorischen Imperativ hervor, der unabhängig von persönlichen Interessen und Zielen unbedingt gültig sein soll.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht und Ethikunterricht der Sekundarstufe I und II im Themenbereich Moral, Verantwortung, Werte und philosophische Ethik. Durch die alltagsnahen Beispiele erhalten Lernende einen leichten Zugang zu einem anspruchsvollen philosophischen Thema. Methodisch empfiehlt sich ein Einstieg über typische Alltagssituationen, in denen Menschen bestimmte Mittel einsetzen, um persönliche Ziele zu erreichen. Lernende können zunächst eigene Beispiele für „wenn dann Beziehungen“ formulieren und dadurch die Struktur hypothetischer Imperative selbst entdecken. Anschließend bietet sich eine arbeitsteilige Analyse des Videos an, bei der die Unterschiede zwischen hypothetischen und kategorischen Imperativen herausgearbeitet werden. Besonders sinnvoll ist es, die Beispiele des Videos gemeinsam zu sichern und auf weitere Situationen aus Schule, Freizeit oder Beruf zu übertragen. In Gruppenarbeit können Lernende untersuchen, welche Regeln lediglich zweckorientiert sind und welche moralischen Anspruch besitzen. Ebenso eignet sich das Medium für Diskussionen über Glück, persönliche Ziele und die Frage, ob moralisches Handeln immer unabhängig von eigenen Interessen sein kann. Verbindungen zu religiösen Fragestellungen wie Verantwortung, Gewissen oder der Orientierung an Geboten und Werten können zusätzlich hergestellt werden. Das Medium fördert ethische Urteilskompetenz, philosophisches Denken und die Fähigkeit, zwischen zweckorientiertem und moralischem Handeln zu unterscheiden. Lernende werden angeregt, eigene Ziele kritisch zu reflektieren und unterschiedliche Formen menschlichen Handelns bewusster wahrzunehmen.

Hessen

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