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Deutsche Welle Glaubenssachen

Deutsche Welle Glaubenssachen

In allen Sprachen und Zungen

Veröffentlichung:8.7.2025

Das Audio erschließt Pfingsten als Fest des Geistes, der Verständigung und der Vielfalt. Ausgehend von Goethes dichterischer Pfingststimmung führt der Text zu den jüdischen Wurzeln des Festes im Wochenfest Schawuot, zur Sinaiüberlieferung und zur Pfingsterzählung der Apostelgeschichte. Das Pfingstwunder erscheint dabei nicht nur als Gründungserzählung der Kirche, sondern als Gegenbild zur babylonischen Sprachverwirrung: Menschen unterschiedlicher Herkunft hören und verstehen einander. Feuer, Wind, Stimme, Sprache und Taube werden als starke biblische Symbole entfaltet. Zugleich öffnet der Text den Blick auf heutige Fragen von Fremdheit, Migration, Verständigung, Menschlichkeit und kultureller Vielfalt.

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Für den Religionsunterricht bietet das Medium einen sehr reichen Zugang zu Pfingsten, weil es biblische Tradition, poetische Sprache, jüdische Festkultur, christliche Deutung und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen miteinander verbindet. Lernenden können zunächst eigene Vorstellungen zu Pfingsten sammeln und mit bekannten Festen wie Ostern oder Weihnachten vergleichen. Anschließend kann die Pfingsterzählung aus Apostelgeschichte 2 gelesen und mit den Symbolen Wind, Feuer, Sprache und Geist erschlossen werden. Besonders sinnvoll ist ein Vergleich mit der Sinaiüberlieferung und der Geschichte vom Turmbau zu Babel, da dadurch sichtbar wird, dass Pfingsten nicht als Aufhebung von Vielfalt verstanden werden muss, sondern als Ermöglichung von Verstehen in Verschiedenheit. Methodisch bieten sich Bildarbeit, Symbolkarten, Hörübungen, mehrsprachige Lesungen, Standbilder und kreative Schreibaufgaben an. Lernenden können etwa einzelne Verse in verschiedenen Sprachen hören, eigene Erfahrungen mit Missverständnissen reflektieren oder eine Collage zum Thema Geist der Verständigung gestalten. Auch eine Diskussion über Migration, Gastfreundschaft und den Umgang mit Fremdheit kann an den Text anschließen. Wichtig ist, den Heiligen Geist nicht nur abstrakt dogmatisch zu behandeln, sondern erfahrungsbezogen als Kraft der Verständigung, der Hoffnung, der Menschlichkeit und des Mutes zu erschließen. So kann das Medium helfen, Pfingsten als religiöses Fest und zugleich als bleibende Aufgabe zu verstehen: Menschen sollen einander über Grenzen hinweg achten, zuhören und Wege des gemeinsamen Lebens finden.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 7. Jesus Christus - wahrer Gott und wahrer Mensch.

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