Zielstufe: Sek I (Klasse 6–8); bedingt Förderschule.
Curriculare Einbettung: Ostermontag / Erscheinungsgeschichten; Emmaus / Brotbrechen; Eucharistie; Auferstehung als Gegenwartserfahrung.
Methodisch-didaktische Stärken: Die Emmausgeschichte ist eine der reichhaltigsten Auferstehungsperikopen für den Unterricht: Fremdheit, Trauer, Gespräch, Gastmahl, Erkenntnis. Der Silja-Walter-Text ist lyrisch und theologisch präzise – er verbindet die Emmausstruktur mit dem eigenen Leben. Die Gleichung „Brot teilen = Leben teilen" ist unmittelbar zugänglich und ethisch fruchtbar.
Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Emmausweg nachstellen: Schülerinnen und Schüler gehen zusammen und erzählen sich, was sie bewegt. (2) Brot brechen und teilen als symbolische Abschlusshandlung. (3) Diskussion: Woran erkenne ich meine Freunde? – Bezug zur Emmausgeschichte.
Differenzierung: Leichte Sprache für Förderschule; Silja Walter und theologische Ausdeutung für Sek I.
Grenzen: Der eucharistische Gehalt (Brechen des Brotes als Messe) wird nicht explizit thematisiert.