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Bistum Rottenburg Stuttgart

Bistum Rottenburg Stuttgart

Impulskarte: Karfreitag

Veröffentlichung:1.1.1970

Die Karte erzählt das Leiden und Sterben Jesu nach Rainer Oberthür (Passionsgeschichte Joh 18–19) in konzentrierter Form: Verurteilung, Kreuzigung, Todesstunde, Vorhang-Zerreis­sen, Bekenntnis des Hauptmanns. Ein Gebet bittet Gott um Frieden im Angesicht der Angst. Der Impuls verbindet das Kreuz mit persönlichen Lasten; Handlungsaufgabe: Stein zum Kreuz legen. QR-Code: „Die Ostergeschichte Teil 3+4".

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Zielstufe: Sek I (Klasse 6–8); Förderschule mit behutsamer Begleitung.

Curriculare Einbettung: Karfreitag / Passion; Theodizee / Gottverlassenheit; Kreuz als Christussymbol; Heilige Woche.

Methodisch-didaktische Stärken: Die verdichtete Listenform der Passionsverben am Anfang (verurteilt – gequält – ausgezogen…) hat eine starke emotionale Wirkung und eignet sich als Lesechoral. Das Bekenntnis des Hauptmanns eröffnet eine wichtige Deutungsebene: Glaube entsteht angesichts des Todes. Der Stein zum Kreuz legen als symbolische Handlung ist rituell stark und niederschwellig. Der Impuls „Am Ende wird alles gut" ist eine liturgisch verwurzelte Formel (Julian von Norwich).

Konkrete Unterrichtsszenarien: (1) Passionswörter-Liste als Lesechoral / Stille-Ritual. (2) Stein-Ritual: Was belastet mich – und was darf ich ablegen? (3) Bekenntnis des Hauptmanns: Diskussion – Warum glaubt dieser Mann, der nicht an Gott glaubt?

Differenzierung: Ritual für alle; Theodizeefrage für Sek I/Sek II.

Grenzen: Theologische Tiefe der Kreuzestheologie (Soteriologie) bleibt unentfaltet.

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