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Noah – Gott gibt den Auftrag (Genesis 6,13–22)

Veröffentlichung:2.3.2026

Noah steht unter einem sich verdunkelnden Himmel und blickt ernst in die Ferne. Das Bild greift Genesis 6,13–22 auf, in dem Gott Noah den Auftrag gibt, eine Arche zu bauen. Es zeigt den Moment der Berufung und Entscheidung: Noah hört Gottes Wort und beginnt, im Vertrauen zu handeln.

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Das Bild zeigt Noah als einzelne, nachdenkliche Gestalt in einer weiten Landschaft. Dunkle Wolken ziehen auf, Regen setzt ein, und die Atmosphäre wirkt gespannt. Noah steht nicht mitten im Geschehen der anderen Menschen, sondern etwas abseits. Sein Blick ist erhoben, sein Gesicht ernst und konzentriert. Die Szene wirkt wie ein innerer Moment – ein Augenblick des Hörens und Verstehens. Der Himmel verändert sich sichtbar, als würde etwas Neues beginnen. Das Bild hält nicht primär die Katastrophe fest, sondern den Wendepunkt: Gott spricht – und Noah nimmt den Auftrag an.


Biblisch bezieht sich die Szene auf Genesis 6,13–22. Gott sieht die zerstörte Welt und spricht Noah an. Er kündigt das kommende Unheil an und gibt ihm konkrete Anweisungen zum Bau der Arche. Entscheidendes Motiv ist nicht die Flut selbst, sondern das Vertrauen: „Noah tat alles genauso, wie Gott es ihm geboten hatte“ (Gen 6,22). Noah wird als Gerechter beschrieben (Gen 6,9), als einer, der Gottes Wort hört und ihm folgt. Das Bild kann daher als Darstellung der Berufungssituation verstanden werden – ähnlich wie bei Abraham (Gen 12), der ebenfalls auf Gottes Wort hin aufbricht. Theologisch wird deutlich: Gottes Rettung beginnt mit einem Ruf. Und dieser Ruf fordert Antwort.


Didaktisch eignet sich die Bildkarte hervorragend zur Erarbeitung des Motivs „Gott spricht – Menschen hören“. Im Unterricht kann zunächst die Stimmung des Bildes erschlossen werden: Warum steht Noah allein? Was passiert am Himmel? Was könnte Gott ihm gesagt haben? Anschließend kann der Auftrag konkretisiert werden: Warum war es mutig, diesem Auftrag zu folgen? Welche Gefühle könnten Noah bewegt haben – Angst, Zweifel, Vertrauen?


Eine wichtige Gesprächsfrage kann sein: Was bedeutet es heute, auf Gottes Stimme zu hören? Kinder können Situationen sammeln, in denen sie spüren, dass etwas „richtig“ ist – auch wenn es schwierig ist. Der Vergleich mit Abraham (Gen 12) bietet eine Brücke zum Thema Berufung und Vertrauen. Methodisch bieten sich innerer Monolog („Was denkt Noah gerade?“), Standbilder oder eine Schreibaufgabe („Wenn Gott mich etwas bitten würde …“) an. So wird die theologische Kernbotschaft kindgerecht erschlossen: Gott ruft – und Vertrauen zeigt sich in der Antwort.


Es handelt sich um eine exklusive ru-digital Bildkarte. Die Bildkarten sind speziell für den Einsatz im Religionsunterricht konzipiert und zur freien pädagogischen Nutzung gedacht. Sie können im Unterricht, in Präsentationen oder in Arbeitsmaterialien eingesetzt werden und unterstützen eine anschauliche, erzählorientierte Erschließung biblischer Themen.

Bild

CC BY-SA

2.3.2026

konfessionelle Kooperation ,Interreligiöser Dialog

Anregung

Menschen & Welt ,Bibel & Tradition

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