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Noah – Der Bau der Arche (Genesis 6,14–22)

Veröffentlichung:2.3.2026

Noah beginnt auf Gottes Auftrag hin mit dem Bau der Arche, obwohl noch kein Regen zu sehen ist. Das Bild greift Genesis 6,14–22 auf, in dem Gott Noah den Auftrag zum Bau der Arche gibt. Es zeigt Vertrauen und Gehorsam im Voraus – Rettung beginnt, bevor die Gefahr sichtbar wird.

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Das Bild zeigt Noah zusammen mit einem Jungen vor einer großen, im Bau befindlichen Arche. Das mächtige Holzschiff ragt deutlich sichtbar in die Landschaft hinein und wirkt fast fremd in der trockenen Umgebung. Der Himmel ist noch nicht vollständig verdunkelt, doch eine gespannte Atmosphäre liegt in der Luft. Noah steht ruhig und entschlossen da, sein Blick ist auf das Werk gerichtet. Der Junge an seiner Seite scheint fragend oder staunend. Die Szene vermittelt Vorbereitung, Hoffnung und Vertrauen – nicht als spontane Reaktion auf eine Katastrophe, sondern als bewusste Entscheidung im Voraus. Das Bild macht sichtbar: Noah handelt, weil er Gottes Wort vertraut, nicht weil er bereits Beweise sieht.


Die Darstellung bezieht sich auf Genesis 6,14–22. Gott gibt Noah genaue Anweisungen zum Bau der Arche. Auffällig ist: Zu diesem Zeitpunkt hat es noch nicht geregnet. Die Bedrohung ist angekündigt, aber noch nicht eingetreten. Noah wird als „gerecht“ beschrieben (Gen 6,9) – nicht, weil er alles versteht, sondern weil er vertraut und handelt. Theologisch wird hier ein zentraler Gedanke sichtbar: Vertrauen zeigt sich im Tun. Noah baut, obwohl andere möglicherweise zweifeln oder spotten. Der Bau der Arche wird so zum Zeichen des Glaubensgehorsams und der Hoffnung auf Rettung. In der christlichen Deutung kann die Arche zudem als Symbol für Schutz, Bewahrung und Gemeinschaft gelesen werden.


Didaktisch eignet sich die Bildkarte besonders für die Vertiefung des Themas „Vertrauen trotz Zweifel“. Kinder können zunächst beschreiben, was sie sehen: Warum baut Noah ein so großes Schiff auf trockenem Land? Was könnten andere Menschen darüber denken? Anschließend kann die Frage gestellt werden: Wann habe ich schon einmal etwas getan, obwohl ich nicht sicher war, ob es klappt? So entsteht eine Brücke zur Lebenswelt. Die Figur des Jungen im Bild eröffnet zusätzlich einen Identifikationsraum: Was würde ich Noah fragen? Was würde ich denken? Methodisch bieten sich Rollenspiele, Standbilder, Sprechblasen oder die kreative Aufgabe an, eine „eigene Arche“ zu gestalten – im übertragenen Sinn als Schutzraum für Menschen, Tiere oder Gefühle. So wird deutlich: Vertrauen bedeutet nicht Passivität, sondern aktives Mitwirken an Gottes Weg.


Es handelt sich um eine exklusive ru-digital Bildkarte. Die Bildkarten sind speziell für den Einsatz im Religionsunterricht konzipiert und zur freien pädagogischen Nutzung gedacht. Sie können im Unterricht, in Präsentationen oder in Arbeitsmaterialien eingesetzt werden und unterstützen eine anschauliche, erzählorientierte Erschließung biblischer Themen.

Bild

CC BY-SA

2.3.2026

konfessionelle Kooperation ,Interreligiöser Dialog

Anregung

Menschen & Welt ,Bibel & Tradition

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