Der Podcast „Glauben kommt von Fragen“ greift in dieser Folge Carlottás Frage auf: Warum stehen an Weihnachten Tannenbäume in unseren Häusern? In kindgerechter Weise wird die lange Traditionsgeschichte des Weihnachtsbaumes entfaltet. Bäume galten bereits in vorchristlicher Zeit als heilige Orte und als Zeichen von Leben und göttlicher Gegenwart. Im Mittelalter stand ein grüner „Paradiesbaum“ in Kirchen, häufig geschmückt mit Äpfeln, als Symbol für das Paradies und die Hoffnung. Später entwickelte sich daraus der Christbaum in den Wohnhäusern, zunächst vor allem in evangelischen Familien. Die immergrüne Tanne wurde zum Zeichen des Lebens mitten im Winter. Kerzen und Lichter verweisen auf Christus als Licht der Welt, während Kugeln an die ursprünglich aufgehängten Früchte erinnern. Auch der begriffliche Unterschied zwischen „Christbaum“ und „Weihnachtsbaum“ wird historisch eingeordnet.