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Bildkarte: Abraham, Sara und Isaak

aus der ru-digital Bildkartensammlung für den Religionsunterricht

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Bild zeigt Abraham und Sara vor ihrem Zelt in einer Wüstenlandschaft. Im Hintergrund stehen Palmen und sanfte Hügel, die Szene ist in warmes, goldenes Licht getaucht. Sara hält ein kleines Kind im Arm – Isaak. Abraham steht neben ihr, ruhig und aufmerksam. Die Familie wirkt zufrieden und getragen von einer Atmosphäre des Friedens und der Dankbarkeit. Tiere und Alltagsgegenstände rund um das Zelt verweisen auf ein nomadisches Leben. Das Bild vermittelt Ankommen nach langer Zeit des Wartens. Es zeigt nicht den Aufbruch, sondern die erfüllte Verheißung. Vertrauen hat hier ein Gesicht bekommen.

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Das Motiv bezieht sich auf die Erzählungen in Genesis 12–21. Gott verspricht Abraham, ihn zu einem großen Volk zu machen, obwohl er und Sara kinderlos und bereits alt sind (Gen 12; 15; 18). Sara lacht zunächst über die Verheißung (Gen 18), weil sie sie für unmöglich hält. Doch schließlich wird Isaak geboren (Gen 21). Sein Name („Er lacht“) erinnert an Zweifel und Freude zugleich.


Das Bild zeigt den Moment der Erfüllung: Vertrauen, das lange getragen hat, wird bestätigt. Theologisch wird deutlich: Gottes Zusagen brauchen Zeit. Vertrauen ist kein einmaliger Akt, sondern ein Weg durch Zweifel, Warten und Hoffen. Abraham wird in der biblischen Tradition als Urbild des Glaubens verstanden (vgl. Röm 4; Hebr 11). Das Bild eignet sich daher besonders, um Glauben als Vertrauen in Gottes Verheißung zu thematisieren.


Das Bild eignet sich besonders für Unterrichtseinheiten zu Abraham und Sara – Vertrauen auf Gottes Verheißung. Es kann als Abschlussbild nach der Erzählung vom Aufbruch und vom Sternenhimmel eingesetzt werden.


Mögliche Leitfragen:


Wie lange mussten Abraham und Sara warten?


Warum war es schwer zu glauben?


Kennst du Situationen, in denen man lange warten muss?


Was hilft, wenn man zweifelt?


Didaktisch kann das Bild mit Vertrauensbildern aus dem Alltag (Hand reichen, Straße überqueren, Fahrradfahren) verbunden werden. So entsteht eine Brücke zwischen biblischer Geschichte und Lebenswelt.


Methodisch eignen sich Standbilder, innere Monologe („Was denkt Sara jetzt?“), Dankgebete oder das Schreiben eines „Verheißungsversprechens“. Das Bild unterstützt die Entwicklung eines Gottesbildes, das treu bleibt, auch wenn sich Zusagen nicht sofort erfüllen.

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