Didaktisch eignet sich das Medium besonders als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zu Verantwortung, Zukunftsethik oder nachhaltigem Handeln. Methodisch kann es als Impuls genutzt werden, um bei den Schülerinnen und Schülern ein erstes Problembewusstsein für die Folgen des eigenen Handelns zu wecken. Daran anschließend bietet sich eine vertiefende Arbeit mit konkreten Fallbeispielen an, etwa aus den Bereichen Umwelt, Technik, Konsum oder soziale Gerechtigkeit. Im katholischen Religionsunterricht lässt sich die Ethik der Verantwortung gut mit dem christlichen Menschenbild, dem Gedanken der Bewahrung der Schöpfung und dem Gewissensbegriff verbinden. Durch Gruppenarbeit oder Diskussionen können unterschiedliche Handlungsoptionen analysiert und hinsichtlich ihrer kurz- und langfristigen Folgen bewertet werden. Ziel ist es, die Fähigkeit zur verantworteten Entscheidungsfindung zu fördern und die Einsicht zu stärken, dass ethisches Handeln immer auch Zukunft im Blick haben muss.