Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den Einsatz in der Sekundarstufe I, aber auch in der Grundschule (in gekürzter oder vereinfachter Form) sowie in der Katechese oder Firmvorbereitung. Der Text kann als strukturierender Grundlagentext dienen, der Wissen sichert und zentrale Begriffe klärt. Methodisch empfiehlt es sich, das Medium nicht nur lesend zu verwenden, sondern es mit handlungs- und erfahrungsorientierten Zugängen zu verbinden. So können die einzelnen Sakramente arbeitsteilig in Gruppen erarbeitet und anschließend in einer Lernlandschaft oder auf Plakaten zusammengeführt werden. Sinnvoll ist auch die Verbindung mit biografischen Impulsen: Schülerinnen und Schüler können überlegen, welche Sakramente sie bereits empfangen haben oder in welchen Lebenssituationen Sakramente eine besondere Rolle spielen könnten. Symbolarbeit (Wasser, Brot, Wein, Öl, Hände) ermöglicht einen anschaulichen Zugang und fördert das Verständnis der Sakramente als „Zeichenhandlungen“. In dialogischen Phasen kann zudem kritisch-reflexiv gefragt werden, welche Bedeutung Rituale heute haben und wie Sakramente im Alltag erfahrbar werden. Das Medium eignet sich damit sowohl zur Wissensvermittlung als auch zur Anbahnung religiöser Deutungskompetenz und persönlicher Glaubensreflexion.