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Der gute Hirte und das verlorene Schaf

Veröffentlichung:1.1.1970

Das Bild zeigt den Hirten, der ein gefundenes Schaf schützend im Arm hält. Die Szene spielt in einer nächtlichen Landschaft mit hohem, goldenem Gras und ruhigem Himmel. Der Hirte hat die Augen geschlossen, seine Haltung wirkt still, fürsorglich und zugewandt. Das Schaf liegt eng an ihn geschmiegt und vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Ergänzt wird das Bild durch einen kindgerecht formulierten Erzähltext, der das Gleichnis vom verlorenen Schaf in klarer, reduzierter Sprache nacherzählt. Der Text führt Schritt für Schritt durch die Geschichte: vom behüteten Anfang über das Verlieren und Suchen bis hin zum Finden und zur Freude. Bild und Text unterstützen sich gegenseitig: Während der Text die Handlung entfaltet, verdichtet das Bild die zentrale Botschaft von Nähe, Annahme und Fürsorge.

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Inhaltlich orientiert sich das Bild mit Text eng am Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lk 15,3–7), das Jesus erzählt, um Gottes Haltung gegenüber dem einzelnen Menschen zu verdeutlichen. Die Freude des Hirten über das Wiederfinden spiegelt die biblische Aussage wider, dass jeder Mensch für Gott wichtig ist. Zugleich lassen sich Bezüge zum Bild des guten Hirten im Johannesevangelium (Joh 10,11–15) herstellen, in dem Jesus sich als derjenige beschreibt, der seine Schafe kennt und schützt. Auch Psalm 23 klingt implizit an: die Erfahrung von Schutz, Führung und Geborgenheit selbst in dunklen Momenten. Der Text deutet das Gleichnis ausdrücklich christologisch, indem am Ende benannt wird, dass Jesus diese Geschichte erzählt hat, um Gottes Wesen verständlich zu machen.


Das Bild eignet sich besonders für den Einsatz in der Grundschule, da es Bild, einfache Sprache und klare Erzählstruktur verbindet. Es kann sowohl zum Vorlesen als auch zum Mitlesen genutzt werden und unterstützt Schülerinnen und Schüler beim verstehenden Hören und Lesen biblischer Geschichten. Didaktisch bietet sich ein mehrschrittiger Einsatz an: zunächst das reine Betrachten des Bildes, anschließend das Vorlesen oder gemeinsame Lesen des Textes und schließlich das Gespräch über Gefühle, Perspektiven und Bedeutungen. Leitfragen wie „Wie fühlt sich das Schaf an?“, „Warum gibt der Hirte nicht auf?“ oder „Was sagt die Geschichte über Gott?“ helfen bei der theologischen Deutung. Methodisch sind Standbilder, Nacherzählungen, Rollenspiele oder das Gestalten eigener Schlussätze („Gott ist wie …“) möglich. Das Material eignet sich besonders, um ein Gottesbild zu entwickeln, das von Nähe, Verlässlichkeit und bedingungsloser Zuwendung geprägt ist.

Bild, Text

CC BY-SA

28.1.2026

Schulpastoral ,konfessionelle Kooperation ,Interreligiöser Dialog

Anregung

Menschen & Welt ,Gott

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren

einfach

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