Didaktisch eignet sich das Medium besonders für den katholischen Religionsunterricht in der Primarstufe sowie in der Sekundarstufe I, etwa im Rahmen der Themen „Eucharistie“, „Gebet“ oder „Gemeinschaft in der Kirche“. Methodisch bietet sich ein liturgisch-erschließender Zugang an, bei dem der Ablauf der Messe Schritt für Schritt betrachtet wird. Schülerinnen und Schüler können einzelne Textstellen des Vaterunsers inhaltlich deuten und mit eigenen Lebensfragen verbinden. Der Friedensgruß lässt sich in Gesprächs- oder Rollenspielsituationen reflektieren, etwa mit der Leitfrage: „Warum ist Versöhnung vor der Kommunion wichtig?“ Auch der Vergleich zwischen formaler Geste und innerer Haltung fördert ethische Sensibilität. Kreative Methoden wie das Gestalten eines Friedenssymbols oder das Formulieren eigener Friedenswünsche vertiefen das Verständnis. So unterstützt das Medium nicht nur liturgisches Wissen, sondern fördert ein Bewusstsein für Gemeinschaft, Verantwortung und gelebten Glauben.