Didaktisch eignet sich das Medium besonders im Themenfeld „Christliche Verantwortung“, „Nächstenliebe“ oder „Kirche in der Gesellschaft“. Methodisch bietet sich ein lebensweltlicher Zugang an, indem Schülerinnen und Schüler zunächst sammeln, wo ihnen soziale Hilfsangebote im eigenen Umfeld begegnen. Anschließend kann mithilfe des Mediums herausgearbeitet werden, welche Rolle kirchliche Organisationen dabei spielen. Gruppenarbeit zu einzelnen Arbeitsfeldern (z. B. Obdachlosenhilfe, Pflege, Familienberatung, internationale Hilfe) fördert vertieftes Verständnis. Ein Vergleich zwischen Diakonie und Caritas eignet sich, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und ökumenisches Lernen zu ermöglichen. Diskussionsimpulse wie „Warum engagieren sich Kirchen sozial?“ oder „Ist Nächstenliebe heute noch relevant?“ fördern Urteils- und Handlungskompetenz. So hilft das Medium, den Zusammenhang von christlichem Glauben, sozialem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung anschaulich und kritisch zu erschließen.