Didaktisch eignet sich das Medium besonders im Zusammenhang der Themen „Anfänge des Christentums“, „Kirche im Wandel“ oder „Gerechtigkeit und Gleichberechtigung“. Methodisch bietet sich ein historisch-narrativer Zugang an, indem einzelne Frauengestalten oder Rollen (z. B. Diakoninnen, Märtyrerinnen, Ordensfrauen) exemplarisch erarbeitet werden. Gruppenarbeit mit arbeitsteiliger Erschließung verschiedener Epochen oder Rollen fördert Perspektivvielfalt. Diskussionsimpulse wie „Warum gerieten Frauen trotz ihrer Bedeutung oft aus dem Blick?“ oder „Was bedeutet Dienst in der Kirche – damals und heute?“ regen zur kritischen Reflexion an. Für ältere Lerngruppen kann das Medium Anlass bieten, aktuelle Debatten zur Rolle der Frau in der katholischen Kirche theologisch und historisch einzuordnen. So unterstützt es nicht nur historisches Wissen, sondern auch Urteils- und Dialogkompetenz sowie ein sensibles Verständnis für Fragen von Macht, Anerkennung und Berufung in der Kirche.