Didaktisch eignet sich das Medium hervorragend als Grund- und Orientierungsmedium für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I, aber auch zur Systematisierung in höheren Jahrgangsstufen. Methodisch empfiehlt sich ein narrativer Zugang: Die Schüler*innen können einzelne Lebensstationen Jesu herausarbeiten und mit biblischen Texten aus den Evangelien vergleichen. Ein strukturierender Zeitstrahl oder ein Bodenbild unterstützt das Verstehen der Abfolge. In der Vertiefung bietet sich eine thematische Schwerpunktsetzung an, etwa „Jesus und die Armen“, „Jesus als Lehrer“ oder „Jesu Tod und Auferstehung“. Besonders fruchtbar ist der lebensweltliche Transfer: Welche Haltungen Jesu – Barmherzigkeit, Mut, Gottvertrauen – sind heute herausfordernd oder inspirierend? Theologisch eröffnet das Medium die Möglichkeit, christologische Grundfragen altersgerecht zu bearbeiten: Wer ist Jesus für Christen? Was bedeutet Nachfolge? Methodisch können Gesprächskreise, kreative Schreibimpulse oder Bildmeditationen eingesetzt werden, um kognitive und emotionale Zugänge zu verbinden.