Didaktisch eignet sich das Video besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe I und II, da es existenzielle Grunderfahrungen Jugendlicher aufgreift: Alleinsein, Leistungsdruck, Zweifel, Mut und die Suche nach Orientierung. Methodisch kann das Medium als Impuls am Stundenbeginn eingesetzt werden, um einen emotionalen und narrativen Zugang zur Prophetengestalt zu eröffnen. In der Weiterarbeit bietet sich eine Kombination aus Einzelarbeit (z. B. Markieren von Schlüsselszenen oder -zitaten), Partnergespräch (Was sagt mir Elia heute?) und Plenumsdiskussion (Wie handelt Gott?) an. Besonders lernwirksam ist ein Perspektivwechsel, etwa durch kreative Schreibaufgaben (innerer Monolog Elias in der Wüste), Standbilder oder Bibliolog-Elemente. Theologisch kann Elia genutzt werden, um Gottesbilder zu differenzieren: Gott als Macht vs. Gott als Nähe. Spirituell lässt sich das Medium mit einer kurzen Stilleübung oder einem meditativen Hörauftrag zum „leisen Säuseln“ vertiefen. Insgesamt ermöglicht das Medium eine dichte Verknüpfung von Bibelarbeit, Persönlichkeitsbildung und religiöser Sprachfähigkeit.