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Adveniat

Adveniat

Adveniat 2011 - Dein Reich komme!

Veröffentlichung:9.5.2011

Adveniat feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag: Seit 50 Jahren unterstützt die Aktion kirchliche Projekte in Lateinamerika und der Karibik -- oft im Stillen, oft im Kleinen, aber dennoch für die gemeinsame große Sache, das Reich Gottes schon im Hier und Jetzt erfahrbar zu machen. Adveniat hilft den Menschen, die keine große Lobby haben, fördert Gruppen und Gemeinden gemeinsam ihre Lebensumstände zu verbessern, unterstützt Initiativen, die Arme und Benachteiligte befähigen, selbstbewusst Rechte einzufordern und eine bessere Zukunft für ihre Kinder zu schaffen.

„Adveniat regnum tuum": Der Name ist Programm. „Dein Reich komme", lautet daher das Leitwort der diesjährigen Aktion im Zeichen des Jubiläums. Sie möchte verschiedene Dimensionen des Einsatzes für das Reich Gottes in den Blick nehmen. Am Beispielland Brasilien wird deutlich, wie fruchtbar kirchliche Initiativen an der Basis sein können. Gäste aus dem Nordosten Brasiliens, die wir in diesem Video kurz vorstellen, werden in der Adventszeit in Deutschland über ihre wertvolle und vielseitige Arbeit berichten. Anlässlich des Jubiläumsjahres eröffnet Adveniat seine Jahresaktion am ersten Advent mit einer Messe in einer Favela, einem Armenviertel in São Paulo. Der Gottesdienst wird live vom ZDF übertragen. Die Eröffnung in Deutschland findet am 11. Dezember 2011 im Kölner Dom statt.

Das Medium schildert eindrücklich die Lebensrealität von Menschen in verschiedenen Regionen Brasiliens und zeigt zugleich das Engagement von kirchlichen Akteuren vor Ort. Im Zentrum stehen soziale Probleme wie Armut Gewalt Prostitution und Menschenhandel, insbesondere in städtischen Gebieten wie Recife. Eine Aktivistin kämpft gegen Ausbeutung und setzt sich für den Schutz junger Menschen ein. Parallel dazu wird das Leben in ländlichen Regionen dargestellt, wo Ordensschwestern und Priester unter schwierigen Bedingungen arbeiten, Familien begleiten, Bildung fördern und religiöse Gemeinschaft stärken. Der Glaube erweist sich dabei als zentrale Kraftquelle für Hoffnung und Durchhaltevermögen. Das Medium zeigt Kirche als handelnde und unterstützende Gemeinschaft, die sich konkret für die Würde des Menschen einsetzt.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in Themenbereichen wie Kirche in der Welt soziale Gerechtigkeit sowie gelebter Glaube. Lernenden wird ein intensiver Einblick in globale Lebensrealitäten ermöglicht, der sowohl emotionale als auch kognitive Zugänge eröffnet. Zu Beginn kann das Material in ausgewählten Sequenzen präsentiert werden, um Überforderung zu vermeiden und zentrale Aspekte gezielt herauszuarbeiten. Eine erste Annäherung kann über Leitfragen erfolgen, etwa welche Herausforderungen die Menschen erleben und welche Rolle der Glaube im Alltag spielt.

Methodisch bietet sich eine differenzierte Gruppenarbeit an, in der Lernenden verschiedene Perspektiven analysieren, beispielsweise die Situation von Frauen in der Stadt das Leben von Kleinbauern oder die Aufgaben von kirchlichen Mitarbeitenden. Die Ergebnisse können anschließend im Plenum zusammengeführt werden, um ein Gesamtbild zu entwickeln. Eine vertiefende Methode ist die Arbeit mit Rollen, bei der Lernenden sich in die Position einer dargestellten Person hineinversetzen und deren Sichtweise darstellen.

Darüber hinaus kann eine ethische Reflexion angeregt werden, bei der Fragen nach Gerechtigkeit Verantwortung und Solidarität im Mittelpunkt stehen. Lernenden können diskutieren, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt und welche Bedeutung Kirche als Akteur in solchen Kontexten hat. Auch ein Vergleich mit der eigenen Lebenswelt fördert das Verständnis für globale Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Das Medium trägt dazu bei, Empathie zu entwickeln und die Bedeutung von Engagement und Glauben im Alltag zu erkennen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.1 Protestieren und Aufbegehren: Prophetisches Handeln.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Konflikte heute – typisch menschlich Aktuelle Beispiele von Protest und Aufbegehren
  • Was kann ich tun? Eintreten gegen Missstände unserer Zeit

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