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 Bible Kids - Bibelgeschichten für Kinder

Bible Kids - Bibelgeschichten für Kinder

Gottes Schöpfung: Gott hat mich gemacht

Veröffentlichung:2.8.2025

Das Video „Gott erschuf mich“ erzählt von Simon und Sarah, die gemeinsam mit ihrer Großmutter einen Spaziergang durch die Natur unternehmen. Dabei entdecken und sammeln sie verschiedenfarbige Blumen. Auf einem Hügel begegnen sie Jesus, der zu einer Gruppe von Menschen über das Vertrauen auf Gott spricht. Am Beispiel der Blumen erklärt Jesus, dass Gott weiß, was die Menschen zum Leben benötigen, und fürsorglich über seine Schöpfung wacht. Später fragen die Kinder ihre Großmutter, warum Gott als Vater bezeichnet wird. Die Großmutter erzählt daraufhin von der Erschaffung der Welt, der Pflanzen, der Tiere und des Menschen. Sie erklärt, dass Gott die Menschen besonders liebt und sich um sie kümmert. Das Video verbindet somit die biblische Schöpfungserzählung mit Jesu Rede von den Blumen auf dem Feld und vermittelt die Botschaft, dass jeder Mensch von Gott geschaffen, geliebt und begleitet wird.

Wir sind Gottes Schöpfung, genau wie auch die Blumen und Tiere um uns herum. Gott liebt dich und kümmert sich sehr um dich. „Simon & Sarah“ sind animierte Bibelgeschichte für Kinder. Wir erleben Begebenheiten aus dem Leben Jesu mit den Augen von Simon und Sarah, zwei Kindern aus der Zeit Jesu in Israel.



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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Grundschule sowie für Lerngruppen, die erstmals über die biblische Schöpfungserzählung, das christliche Gottesbild und die Einzigartigkeit des Menschen nachdenken. Vor dem Anschauen können die Lernenden von eigenen Naturerfahrungen erzählen. Als Gesprächsimpulse eignen sich Fragen danach, was sie in der Natur schön finden, worüber sie staunen und was ein Lebewesen zum Wachsen und Leben benötigt. Blumen, Blätter, Steine oder Fotografien aus der Natur können als anschaulicher Einstieg dienen. Die Überschrift „Gott erschuf mich“ kann zunächst sichtbar gemacht werden. Die Lernenden äußern Vermutungen darüber, welche Geschichte das Video erzählen könnte und was die Aussage für einen Menschen bedeuten kann.

Während der Vorführung sollte das Video an ausgewählten Stellen angehalten werden. Nach der Entdeckung der Blumen können die Lernenden Farben, Formen und Unterschiede benennen. Bei der Rede Jesu können sie überlegen, was die Blumen benötigen und weshalb Jesus gerade Blumen als Beispiel verwendet. Vor der Erklärung der Großmutter kann die Frage aufgegriffen werden, warum Gott im Video Vater genannt wird. Dabei sollte deutlich werden, dass „Vater“ ein biblisches Bild für Gottes Nähe, Liebe und Fürsorge ist. Gott ist nicht im körperlichen Sinn ein menschlicher Vater. Lernende können außerdem andere Bilder für Gott kennenlernen, etwa Licht, Quelle, Schutz, Mutter oder guter Hirte.

Die Darstellung der Erschaffung der Welt in sechs Tagen sollte religionspädagogisch eingeordnet werden. Die Schöpfungserzählung ist keine naturwissenschaftliche Erklärung für die Entstehung der Erde. Sie bringt den Glauben zum Ausdruck, dass die Welt, das Leben und jeder Mensch von Gott gewollt und wertvoll sind. Abhängig vom Alter der Lerngruppe kann zwischen der Frage nach dem Ursprung und der Frage nach der Bedeutung unterschieden werden. Naturwissenschaftliche Aussagen erklären, wie sich das Universum, die Erde und das Leben entwickelt haben. Die biblische Erzählung fragt danach, wem Menschen ihr Leben verdanken, welchen Wert die Welt besitzt und welche Verantwortung daraus entsteht. Diese Unterscheidung verhindert einen unnötigen Gegensatz zwischen Glauben und Naturwissenschaft.

Nach dem Anschauen können die Lernenden die Handlung mit Bildkarten in die richtige Reihenfolge bringen und zu jedem Bild einen Satz formulieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein gemeinsames Schöpfungsbild zu gestalten. Jedes Kind zeichnet einen Teil der Natur oder ein Lebewesen, für das es dankbar ist. Die einzelnen Bilder werden anschließend zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt. Ergänzend können die Lernenden den Satz „Ich bin einmalig, weil …“ vervollständigen. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht Leistung, Aussehen oder Besitz den Wert eines Menschen bestimmen. Im Mittelpunkt steht die christliche Vorstellung von der unverlierbaren Würde jedes Menschen.

Das Pflücken der Blumen bietet einen geeigneten Anlass, über einen achtsamen Umgang mit der Natur zu sprechen. Die Lernenden können Regeln sammeln, mit denen Menschen Pflanzen, Tiere, Wasser und Lebensräume schützen. Daraus kann eine konkrete Aktion entstehen, etwa das Pflegen einer Pflanze, das bewusste Vermeiden von Abfall oder die Gestaltung eines kleinen Bereichs für Insekten. So wird die Schöpfung nicht nur als Geschenk betrachtet, sondern auch mit Verantwortung verbunden.


Folgende Fragestellungen können das Unterrichtsgespräch vertiefen:


Was entdecken Simon und Sarah auf ihrem Spaziergang? Sie entdecken viele Blumen in unterschiedlichen Farben und erleben die Schönheit und Vielfalt der Natur.

Welche Botschaft vermittelt Jesus mit den Blumen auf dem Feld? Jesus macht deutlich, dass Gott seine Schöpfung kennt und für sie sorgt. Menschen dürfen darauf vertrauen, dass ihre Bedürfnisse Gott nicht gleichgültig sind.

Warum wird Gott im Video Vater genannt? Das Wort Vater ist ein Bild für Gottes Liebe, Nähe und Fürsorge. Es bringt den Glauben zum Ausdruck, dass Menschen ihr Leben Gott verdanken und von ihm angenommen werden.

Was bedeutet die Aussage „Gott erschuf mich“? Sie bedeutet aus christlicher Sicht, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geliebt und mit einer besonderen Würde ausgestattet ist.

Sind alle Menschen gleich? Alle Menschen unterscheiden sich in ihrem Aussehen, ihren Erfahrungen, Fähigkeiten und Bedürfnissen. Gleichzeitig besitzen sie die gleiche Würde und sind in Gottes Augen wertvoll.

Will die Schöpfungserzählung naturwissenschaftlich erklären, wie die Welt entstanden ist? Nein. Sie ist eine Glaubenserzählung und beantwortet vor allem Fragen nach dem Sinn, dem Wert und dem Ursprung des Lebens. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse beschreiben die Entwicklung des Universums und des Lebens mit wissenschaftlichen Methoden.

Warum ruht Gott am siebten Tag? Der Ruhetag zeigt, dass Arbeit und Leistung Grenzen benötigen. Ruhe, Freude und das bewusste Wahrnehmen des Geschaffenen gehören zu einem guten Leben.

Was folgt aus dem Glauben an Gott als Schöpfer? Menschen sollen dankbar mit dem Leben umgehen, andere Menschen respektieren und Verantwortung für Tiere, Pflanzen und die gesamte Umwelt übernehmen.

Liebt Gott nur bestimmte Menschen? Nach christlichem Verständnis gilt Gottes Liebe allen Menschen. Herkunft, Aussehen, Fähigkeiten, Geschlecht oder gesellschaftliche Stellung verändern den Wert eines Menschen nicht.

Wie können Menschen ihre Dankbarkeit für die Schöpfung zeigen? Sie können achtsam mit der Natur umgehen, andere Lebewesen schützen, Ressourcen verantwortungsvoll nutzen, miteinander teilen und Gott im Gebet oder in einem Lied danken.

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