Das Material kombiniert diese fortlaufende Geschichte mit Einzelmodulen zu Aspekten des Lebens in Kapernaum: zur Geografie der Region, zu biblischen Texten, zur Stadtmauer, zum Alltag der Menschen, zu Handwerksberufen und zur Rolle des Stadttors. Durch Bastelbögen entstehen detailreiche Modelle wie Türme, Mauern, das Stadttor, Fischerboote, das Zollhaus des Levi oder die Synagoge, die jeweils mit biblischen Episoden verknüpft werden. So wird die Stadt Jesu räumlich sichtbar und gleichzeitig narrativ gefüllt. Jede Einheit verbindet kindgerechtes Erzählen mit konkreten Bibelstellen, etwa zur Berufung der Jünger, zur Heilung des Gelähmten oder zur Begegnung Jesu mit Levi dem Zöllner.
Das Konzept versteht Basteln nicht nur als kreative Aufgabe, sondern als soziale und theologische Annäherung: Kinder gestalten ihre eigene „biblische Welt“, arbeiten gemeinsam und setzen sich mit zentralen Motiven des Neuen Testaments auseinander. Das Material ist flexibel einsetzbar – von Einzelstunden über längere Sequenzen bis hin zu einer Kinderbibelwoche. Die Bastelarbeit erfordert etwas Geschick, belohnt die Gruppen aber mit einem eindrucksvollen Stadtmodell, das im Unterricht, bei Schulfesten oder im Gottesdienst genutzt werden kann.
Insgesamt verbindet das Projekt historisches Lernen, biblische Geschichten und kreative Gestaltung zu einem lebendigen Zugang zur Welt Jesu und ermöglicht Kindern, Glaubensinhalte über eine greifbare, eigens gestaltete Umgebung zu verstehen und zu vertiefen.