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Wer bin ich? - Glaube.Leben.

Veröffentlichung:24.4.2018

Dein Chef hat Ansprüche an dich. Deine Eltern ebenso. Ganz zu schweigen von deinen Freunden. Wer bist du eigentlich überhaupt noch, wenn du ausschließlich dem genügst, was andere von dir möchten? Das Spiel mit der Identität.

Das Video greift die Frage nach der eigenen Identität in einer von Erwartungen geprägten Lebenswelt auf. Ausgangspunkt sind vielfältige Ansprüche durch Arbeit, Familie und Freundeskreis, die den Einzelnen unter Druck setzen und die Frage provozieren: „Wer bin ich eigentlich?“ Anhand der biblischen Versuchungsgeschichte Jesu in der Wüste wird aufgezeigt, dass gängige Antworten – sich über Leistung, Besitz oder die Meinung anderer zu definieren – letztlich nicht tragen. Stattdessen entwickelt das Medium eine theologische Perspektive: Die eigentliche Identität des Menschen gründet darin, von Gott gewollt und geliebt zu sein. Diese Zusage verleiht eine unverlierbare Würde, unabhängig von äußeren Erfolgen oder Anerkennung.

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Didaktisch bietet sich das Medium besonders für die Behandlung der Themen „Identität“, „Selbstwert“, „Leistungsdruck“ und „christliches Menschenbild“ an. Es knüpft stark an die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler an, die häufig zwischen unterschiedlichen Erwartungen stehen. Im Unterricht kann das Video als Impuls dienen, um zunächst eigene Erfahrungen mit Erwartungen und Rollenbildern zu reflektieren. Eine mögliche Methode ist das Sammeln von „Anspruchs-Stimmen“ (z. B. Eltern, Schule, Freunde) und deren Auswirkungen auf das eigene Selbstbild. Anschließend können die drei im Video dargestellten „falschen Identitätsangebote“ (Leistung, Besitz, Anerkennung) herausgearbeitet und kritisch diskutiert werden. Die Verbindung zur biblischen Versuchungsgeschichte Jesu – etwa anhand von Jesus – ermöglicht eine vertiefte theologische Deutung. In einer weiteren Phase kann die christliche Perspektive der Gottesebenbildlichkeit und der bedingungslosen Annahme thematisiert werden. Kreative Methoden wie das Gestalten eines „Ich-bin-Plakats“ oder Schreibimpulse („Wer bin ich – ohne meine Leistungen?“) unterstützen die persönliche Auseinandersetzung. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen stabileren Zugang zu ihrem Selbstwert zu eröffnen und sie zu ermutigen, ihre Identität nicht ausschließlich von äußeren Faktoren abhängig zu machen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.1 Ein eigener Mensch werden. Entwicklung der Persönlichkeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Glücksbilder - Gesellschaft, Medien, Kultur

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