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Katholisch.de

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Warum lässt Gott das zu? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:18.3.2018

Wenn Kaplan Olding die Nachrichten sieht, die Zeitungen liest, da sieht er vor allen Dingen eines: Leid, Krieg, Terror, Elend. Und immer wieder muss ich mich fragen, mein Gott, wie kannst du das alles zu lassen? Warum?

Das Video setzt sich mit der drängenden Frage nach dem Leid in der Welt auseinander und reflektiert die Herausforderung, dieses Leid mit dem Glauben an Gott in Verbindung zu bringen. Ausgehend von persönlichen Gedanken angesichts von Krieg, Terror und Ungerechtigkeit wird deutlich, dass einfache Antworten auf die Frage „Warum lässt Gott das zu?“ nicht tragen. Stattdessen verweist das Video auf die biblische Figur Hiob, der trotz unschuldigen Leidens an Gott festhält und mit ihm ringt. Ergänzt wird diese Perspektive durch den Hinweis auf Dietrich Bonhoeffer und die zentrale christliche Überzeugung, dass Gott im Leid nicht fern bleibt, sondern sich im Leben und Sterben von Jesus selbst dem Leid aussetzt. Die Kernaussage des Mediums liegt darin, dass Leid nicht erklärt, aber im Vertrauen auf einen mitleidenden Gott getragen werden kann.

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Didaktisch bietet das Medium einen anspruchsvollen Zugang zum Themenfeld „Theodizee“ und eignet sich besonders für ältere Schülerinnen und Schüler, die sich mit existenziellen Fragen auseinandersetzen können. Ein möglicher Einstieg kann über aktuelle Nachrichtenbilder oder persönliche Erfahrungen mit Ungerechtigkeit erfolgen, wobei stets auf eine sensible Gesprächsführung zu achten ist. Das Video kann anschließend unter der Leitfrage analysiert werden, welche Antworten es auf die Frage nach dem Leid anbietet – und welche bewusst offenbleiben. In der Erarbeitungsphase empfiehlt sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Hiob-Erzählung, um unterschiedliche Deutungsversuche von Leid kennenzulernen und kritisch zu reflektieren. Ebenso kann die christologische Perspektive erarbeitet werden, dass Gott im Leiden Jesu selbst zum Leidenden wird. Methodisch bieten sich diskursive Formate, Textarbeit, Standpunktlinien oder auch kreative Ausdrucksformen (z. B. Klagepsalmen formulieren) an. Wichtig ist es, keine vorschnellen oder vereinfachenden Antworten zu geben, sondern die Spannung auszuhalten und Raum für individuelle Deutungen zu lassen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich reflektiert mit der Frage nach Leid und Gottesbild auseinanderzusetzen und dabei mögliche religiöse Deutungsangebote kennenzulernen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8.2 Einsamkeit, Trennung und Tod: Gefährdungen des Lebens – Erlösung im Glauben.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Leid wahrnehmen - Trennungserfahrungen
  • Auferstehung mitten im Leben

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