Der zugehörige Gottesdienst beginnt mit Musik, Begrüßung und einem Gebet, gefolgt von einem Psalm (Psalm 31), der das Motiv des Vertrauens und der Zuflucht bei Gott aufgreift.
In der Aktion I werden den Kindern Bilder mit verschiedenen Motiven (z. B. Malen, Basteln, Zuhören) gezeigt; sie markieren mit einem Sticker jene Dinge, die sie bereits gut können, was das Thema „Gott sieht, was ich kann“ spielerisch verdeutlicht.
Anschließend wird die biblische Erzählung vom barmherzigen Samariter kindgerecht gelesen und in der Ansprache weitergeführt: Wer genau hinsieht und handelt, wenn Hilfe nötig ist, handelt im Sinne Jesu. Die Kinder werden eingeladen, in der Schulzeit mit kleinen Gesten der Hilfe und Aufmerksamkeit Teil einer mitmenschlichen Gemeinschaft zu sein.
In Aktion II erhalten die Kinder als Mitgebsel Ausmalbilder oder kleine Bücher zur Geschichte. Zudem wird ein gefaltetes Blatt verschenkt, das sie später einem anderen Kind als Zeichen der Hilfe überreichen können.
Im Segnungsteil werden zuerst die Schulanfänger gesegnet, danach Eltern und Angehörige – mit dem Wunsch, dass Gottes Begleitung, Schutz und Kraft alle auf ihrem Weg begleiten mögen.
Nach Fürbitten, dem Vaterunser und Liedern schließt der Gottesdienst mit dem Segen und Musik zum Ausgang.
Eine Kollekte ist vorgesehen zur Unterstützung eines integrativen Kindergartens in Polen, der Umbauten realisieren möchte, damit behinderte und nichtbehinderte Kinder dort gleichberechtigt spielen und lernen können.
Außerdem enthält das Heft eine Materialsammlung (Liedvorschläge, Bilder, Sticker, Mitgebsel) sowie Hinweise zur Gestaltung und Durchführung – ideal zur Anpassung an unterschiedliche Kontexte.
Der Entwurf eignet sich sowohl zur vollständigen Nutzung als Gottesdienst als auch zur Ausprägung einzelner Teile (Aktionen, Symbole, Segnung) im Schulalltag oder im Religionsunterricht.