Die Idee greift eine alte christliche Tradition auf: Kirchen als Orte der Gastfreundschaft und Herbergen für Reisende. Sie verbindet Spiritualität, Kulturgeschichte und Gastfreundschaft miteinander und erinnert an den biblischen Auftrag: „Vergesst die Gastfreundschaft nicht.“ So werden Kirchen wieder stärker als offene Räume im Dorf wahrgenommen und in das Gemeindeleben eingebunden.
Für den Unterricht bietet sich der Beitrag an, um über die Rolle von Kirchengebäuden in Vergangenheit und Gegenwart nachzudenken. Schülerinnen und Schüler können reflektieren, wie Kirchenräume genutzt werden, welche symbolische Bedeutung sie haben und wie sich der Gedanke der Gastfreundschaft im Christentum durch die Jahrhunderte zieht. Auch die Frage, wie man Tradition und neue Formen der Nutzung in Einklang bringen kann, lädt zur Diskussion ein.