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Wie kann ich beten? Glaube.Leben.

Veröffentlichung:12.12.2017

Das Gebet ist die direkteste Form, mit Gott Kontakt aufzunehmen. Aber wie soll mir das Beten gelingen, wenn doch selbst die Jünger Jesus baten: "Herr, lehre uns beten!"? Christian Olding erklärt einfache Schritte ins Gebet zu kommen. Das Gebet ist ein fester Bestandteil des Glaubens und ein direkter Kontakt zu Gott. Es ermöglicht den Gläubigen, Zeit mit Gott zu verbringen und ihre Sorgen und Nöte mit ihm zu teilen. Leider ist es für viele Menschen nicht einfach dieses intime Gespräch mit Gott zu führen. Da aber selbst die Jünger ihre Schwierigkeiten mit dem Gebet hatten, dürfen wir uns nicht entmutigen lassen. Das Gebet bedarf Ruhe und Übung, so Kaplan Christian Olding.

Das Medium thematisiert die Sehnsucht nach einer erfahrbaren Nähe zu Gott im Alltag und stellt das Gebet als zentralen Zugang zu dieser Beziehung vor. Ausgehend von dem Wunsch, Gott wie einen Freund konkret begegnen zu können, beschreibt der Sprecher die Erfahrung, dass Gott zwar unsichtbar bleibt, aber dennoch im Gebet erfahrbar werden kann. Dabei wird auf biblische Vorbilder verwiesen, insbesondere auf die Jünger und Jesus, die ihn bitten: „Herr, lehre uns beten“. Das Medium gibt praktische Hinweise zum Beten, etwa feste Zeiten und Orte, die Bedeutung von Stille sowie den Umgang mit Unruhe. Zugleich wird betont, dass Gebet eine Beziehungsgeschehen ist – ein In-der-Gegenwart-Gottes-Sein, das die eigene Wahrnehmung des Lebens verändern kann.

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Didaktisch eignet sich das Medium besonders für Unterrichtseinheiten zu den Themen „Gebet“, „Gottesbeziehung“ und „Spiritualität im Alltag“. Es bietet einen lebensnahen Zugang, da es an die Erfahrungen von Freundschaft, Gespräch und Sehnsucht nach Nähe anknüpft. Methodisch empfiehlt sich ein erfahrungsorientierter Zugang: Die Schülerinnen und Schüler können zunächst eigene Vorstellungen vom Beten sammeln („Was ist Gebet für mich?“ „Wann oder warum beten Menschen?“). Anschließend kann das Video analysiert werden, indem konkrete Tipps und Aussagen zum Gebet herausgearbeitet und diskutiert werden. Besonders fruchtbar ist es, das Gebet nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch erfahrbar zu machen, etwa durch kurze angeleitete Stilleübungen, Meditationen oder das Lesen biblischer Texte. Wichtig ist dabei Freiwilligkeit und ein geschützter Raum, da Gebet ein sehr persönliches Thema ist. In der Sekundarstufe I kann der Fokus auf Grundformen des Gebets (Bitte, Dank, Lob, Klage) liegen, während in der Sekundarstufe II eine vertiefte Reflexion über die Bedeutung von Stille, Gotteserfahrung und die Frage nach der „Antwort Gottes“ angeregt werden kann. Kreative Methoden wie das Schreiben eigener Gebete, das Gestalten eines „Gebetsortes“ oder das Führen eines Gebetstagebuchs fördern die persönliche Auseinandersetzung. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Gebet als mögliche Ressource für ihr eigenes Leben erfahrbar zu machen, ohne sie zu vereinnahmen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1b Evangelisch-katholisches Gemeinschaftsprojekt: Wofür es sich zu leben lohnt.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

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