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Bibelcartoon

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Johannesevangelium - Kapitel 12

Veröffentlichung:19.2.2025

Johannes Kapitel 12 ist ein faszinierendes Kapitel, das einen Wendepunkt im Leben von Jesus und seiner Beziehung zu seinen Jüngern und der Welt darstellt. Es beginnt mit einem bewegenden Moment: Maria, die Schwester von Lazarus, salbt Jesu Füße mit kostbarem Narde-Öl, was nicht nur ihre tiefe Verehrung zeigt, sondern auch ein Symbol für seinen bevorstehenden Tod darstellt. Die Geschichte entfaltet sich weiter mit dem triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem, wo die Menschen ihm begeistert zujubeln, da sie ihn als den Messias erkennen, der gekommen ist, um das Volk zu retten.

Doch trotz dieses Momentes des Ruhms, spricht Jesus über sein bevorstehendes Leiden und den Tod, der notwendig ist, um die Welt zu erlösen. Er erklärt, dass sein Tod wie ein Samenkorn ist, das in die Erde fällt und neue Frucht bringt – eine tiefgründige Metapher für das Opfer, das er bringen wird. Am Ende des Kapitels sehen wir, wie Jesus das Angebot der Erlösung sowohl den Juden als auch den Heiden macht und deutlich macht, dass sein Weg der Kreuzigung unvermeidlich ist, um das Licht der Welt zu bringen.

Johannes Kapitel 12 lädt uns ein, über Opfer, Hingabe und das wahre Verständnis von Jesus’ Mission nachzudenken. Es ist eine Mischung aus Feier und Ernst, ein Aufruf, sich auf das größere Bild der göttlichen Erlösung einzulassen.

Products

Zielgruppe & Einsatzmöglichkeiten

Der Film eignet sich besonders für die Sekundarstufe I (Klassen 7–9) im katholischen Religionsunterricht

Ebenso nutzbar in Konfirmanden-/Firmgruppen, Jugendgruppen oder religiösen Projekttagen

Der Einsatz ist flexibel: im Präsenzunterricht, hybrid oder im Distanzunterricht

Vorbereitung durch die Lehrkraft

Schaue das Video selbst mehrfach und halte markante Stellen fest (z. B. Beginn der Begegnung, Schlüsselworte, Bildwechsel, Reaktionen)

Den dazugehörigen Bibeltext (aus dem Evangelium) bereithalten in der Übersetzung, die im Unterricht verwendet wird

Lege Impuls- oder Leitfragen, Arbeitsblätter und methodische Varianten fest

Prüfe technische Rahmenbedingungen: Beamer / Bildschirm, Lautsprecher, stabile Internetverbindung oder Offlinekopie

Methodischer Ablauf

a) Einstieg (etwa 5 Minuten):

Stelle eine Impulsfrage, z. B.: „Wann hat dich jemand plötzlich mit etwas überrascht?“

Sammle erste Assoziationen der Schülerinnen und Schüler, etwa „Begegnung, Wort, Veränderung, Offenbarung“

b) Video zeigen (ca. 7–10 Minuten):

Gib den Schüler*innen die Aufgabe, während des Videos drei Stellen zu markieren, die sie besonders bewegen – durch Wort, Bild oder Geste

Optional: Unterteile das Video in zwei Abschnitte, mit einer kurzen Austauschphase nach der ersten Hälfte

c) Nachbereitung & Reflexion (etwa 15–20 Minuten):

Gruppen- oder Partnerarbeit mit Leitfragen wie:

 • Welche Szenen oder Aussagen haben euch besonders auffällig gefallen?

 • Wie zeigt sich Jesus in dieser Begegnung – durch Worte, Gesten, Blick?

 • Wie reagieren die anderen Beteiligten, und wie verändern sich ihre Einstellungen?

 • Welche Bildmotive oder Symbolik habt ihr erkannt (z. B. Licht, Nähe/Distanz, Blickachsen)?

 • Welche Bedeutung kann diese Begegnung heute haben – im Alltag, in der Gemeinde, in Beziehungen?

Ergebnisse im Plenum zusammenführen

Theologischer Impuls:

 • Bedeutung von Begegnung, Offenbarung und Beziehung im Evangelium

 • Wie Jesus durch Wort und Handlung Beziehung aufnimmt

 • Relevanz für das Gottesbild und christliches Handeln heute

Transfer zur Lebenswelt:

 • Wo erleben Jugendliche heute Begegnungen, die etwas bewegen?

 • Welche überraschenden Offenbarungen wünschen wir uns?

Abschlussmethoden:

 • Innerer Monolog oder Brief aus Sicht einer Person der Szene verfassen

 • Gestaltung eines Standbilds / Tableaus oder einer Collage, die eine Schlüsselstelle visuell zeigt

Differenzierung & methodische Varianten

Rollenspiel / Perspektivenspiel: Szene in kleinen Gruppen nachspielen, auch mit Rollentausch

Stille Reflexion / Journaling: Nach dem Video eine ruhige Phase (2–3 Minuten) für Gedanken und Notizen

Symbolische Objekte: Licht, Spiegel, Stoff oder Wasser in den Raum bringen, und die Schülerinnen und Schüler Assoziationen dazu sammeln

Stationenarbeit:

 • Station „Wort & Dialog“

 • Station „Bildmotive & Symbolik“

 • Station „Reaktion & Wandel“

 • Station „Übertragung in die Gegenwart“

Text-Bild-Vergleich: Den biblischen Text lesen und mit der filmischen Fassung vergleichen – was wurde neu interpretiert, weggelassen, visuell hervorgehoben?

Hausaufgabe / Projekt: Schülerinnen und Schüler entwerfen eine moderne Begegnungsszene, in der jemand eine Offenbarung erlebt (Text, Bild, Audio) und stellen sie vor

Reflexion & Bewertung

Sorge dafür, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur das visuelle Erlebnis wahrnehmen, sondern theologische Fragen entwickeln

Ermutige kritische Nachfragen: Warum wurde diese Szene so gewählt? Welche Rollen spielen Gestik, Bildwahl, Abstände?

Am Ende eine Rückmeldung im Plenum: Jeder nennt einen Impuls, den er mitnimmt

Optional: schriftliche Reflexion oder Impulsfrage als Hausaufgabe

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

Beispielhafte Lernsequenzen

  • Der Mensch Jesus der Christus und Messias

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