RU-digitalRU-digital-logo
1 Bild
Bonifatiuswerk

Bonifatiuswerk

Alle guten Gaben

Veröffentlichung:1.9.2024

Die Herbstausgabe 2024 mit elf Seiten widmet sich dem Thema „Alle guten Gaben / Erntedank – Wachstum – Die Heilige Elisabeth“. Das Magazin richtet sich an Kinder im Grundschulalter und kombiniert Geschichten, Informationen, Mitmach-Elemente und Bastelideen. Es erklärt, was Erntedank im Kirchenjahr bedeutet, erzählt von der Natur und dem Wachstum – etwa Pflanzen, Bäume, Garten –, stellt die Heilige Elisabeth von Thüringen vor als Vorbild für Nächstenliebe und Teilen, beschreibt Projekte wie Hospizarbeit, und enthält Wissensseiten (Mini-Infos für Messdiener*innen), Bastelanleitungen (z. B. Drachen basteln), Rätsel, Vorlesegeschichten (z. B. über Messdiener oder Gottesdienst) und Themen wie Gottes Wunder, Gemeinschaft, und was „gute Gaben“ sind und wie Menschen damit umgehen. Es spricht an, wie wir im Alltag dankbar sein können, wie Gaben geteilt werden und wie Glauben und Gemeinschaft sichtbar werden.




Products

Jahreszeit und Kirchenjahr einbinden: Herbstzeit und Erntedank sind hervorragende Zeitpunkte, um über Dankbarkeit, Schöpfung, Gaben und Verantwortung zu sprechen. Auch Feste wie Allerheiligen finden Erwähnung und sind relevant für den Lehrplan.

Thema Wachstum: Wachstum als Metapher (in Natur, im Glauben, in Gemeinschaft) aufgreifen. Kinder erleben Wachstum physisch (Pflanzen, Garten, Ernte) und geistlich (Glaube, Gemeinschaft, Nächstenliebe). Das gibt Raum für Reflexion über Veränderung und Entwicklung.

Heiligenbiografie als Vorbild: Die Heilige Elisabeth bietet ein konkretes Vorbild für christliches Leben: Teilen, Dienst an den Armen, Mut zur Umverteilung. So kann Glaube praktisch werden.

Soziale Gerechtigkeit & Solidarität: Hospizarbeit, Menschen in Not, Diaspora-Projekte bieten Anknüpfungspunkte, um über Verantwortung, Mitgefühl und globale Gerechtigkeit zu sprechen.

Liturgie & Gottesdienstpraxis: Mini-Infos (z. B. über Altarschellen, Messdiener*innen, Gottesdienstabläufe) fördern Verständnis und Identifikation mit liturgischen Formen.

Methodische Hinweise:

Einstiegsimpuls / Motivierend starten

Beginnen Sie mit einem Gegenstand oder Bild aus dem Heft (z. B. ein Drachen, eine Ernte-Krone, Früchte, Gemüse, Brot), oder mit einem Naturspaziergang, in dem Kinder beobachten, wie Pflanzen wachsen oder wie Ernte aussieht. Fragen wie: „Wofür bin ich heute dankbar?“ „Was wächst gerade in meinem Leben?“

Vorlese- und Gesprächsphase

Nutzen Sie die Vorlesegeschichte über Messdiener*innen oder Erntedank, um Gefühle und Erfahrungen zu teilen: Wann fühle ich mich beteiligt? Wann sehe ich Gaben? Wie sehe ich meine Rolle in der Gemeinschaft?

Stationenarbeit / Gruppenarbeit

  – Station „Symbol Ernte“: Erntegaben, Erntekrone, Gaben in Gottesdiensten, Dringlichkeit beim Teilen.

  – Station „Biografie Elisabeth“: Lesen der Geschichte, Herausarbeiten von Motiven: Teilen, Fürsorge, Risiko, Mut.

  – Station „Liturgische Praxis & Minis“: Altarschellen, Ministrantendienst, Knien, Stehen, wie sich Kinder beteiligen können.

  – Station „Wachstum & Natur“: Pflanzen beobachten, Gartenprojekt, Basteln eines Drachen als Symbol für Luft, Wind, Wachstum.

Kreative Umsetzung & Mitmachaktionen

Basteln: Herbstdrachen basteln, Schmuck aus Naturmaterialien, Ernte-Dekorationen für Kirche/Schule.

Praktische Gestaltung: Gemeinsames Erntedankfest in der Klasse, Gottesdienst mit Schülerbeitrag, Sammeln von Gaben für Bedürftige.

Digitale Ergänzungen (ru-digital)

  – Interaktive digitale Rätsel oder Quiz zur Heiligen Elisabeth, zu liturgischen Zeichen (Altarschellen etc.).

  – Virtuelle Exkursionen zu Hospizen, oder Filmdokumentationen über Erntedank-Gottesdienste in verschiedenen Ländern.

  – Ein digitales Tagebuch / Padlet, in dem Kinder notieren, wofür sie täglich dankbar sind, wie sie Gaben erleben und teilen.

  – Nutzung von Bildern, Videos, ggf. einer digitalen Bastelanleitung.

Reflexion & Transfer

Abschlussgespräch: Was heißt „Alle guten Gaben“ heute? Wie kann ich teilen? Wie erkenne ich Gottes Gaben in meinem Alltag? Wie kann jeder in seiner Umgebung Gutes tun?

Hausaufgabe oder Projekt: z. B. „Pflanze Samen, dokumentiere das Wachstum“ oder „Sammle etwas, das du teilen kannst, und berichte, was es bewirkt hat“.

Differenzierung

Für jüngere Kinder: kurze, einfache Texte, viele Bilder, konkrete Gegenstände; mehr Anleitung bei Bastelarbeiten.

Für ältere Grundschüler: tiefergehende Reflexionen, Vergleiche (z. B. Gaben in reichen vs. armen Ländern), ethische Fragestellungen, evtl. literarische Impulse oder kreative Schreibaufgaben.

Zeitlicher Rahmen

Eine Unterrichtseinheit von ca. 90 Minuten könnte so strukturiert sein:

Einstieg und Bildimpuls / Naturbeobachtung (10-15 Min)

Vorlesegeschichte + Gespräch über Erntedank und Gabe (20 Min)

Stationenarbeit zu Symbolen, Elisabeth, Minis, Wachstum (30 Min)

Kreative Bastelarbeit oder Gottesdienstvorbereitung (15-20 Min)

Reflexion, Gebet, Transfer (10 Min)

Hessen

Hessen

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Bibel und Tradition (Hessen | Primarstufe 3/4).

Gemeinde und Kirche (Hessen | Primarstufe 3/4).

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5G.2a Ehrfurcht vor der Schöpfung. Verantwortung für die Natur und Schöpfungsglaube.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Primarstufe | Primarstufe 1/2

Kirche und Gemeinde (Rheinlandpfalz | Primarstufe 1/2).

Primarstufe | Primarstufe 3/4

Kirche und Gemeinde (Rheinlandpfalz | Primarstufe 3/4).

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.