Didaktisch eignet sich das Video hervorragend, um Schülerinnen und Schülern einen strukturierten Überblick über die Entstehung der Konfessionen zu geben. Es kann zu Beginn einer Unterrichtsreihe als Einstieg in das Thema dienen, um Vorwissen zu aktivieren und eine erste historische Orientierung zu schaffen. Ebenso ist der Einsatz im Verlauf der Reihe sinnvoll, um zentrale Stationen der Reformationsgeschichte zu wiederholen oder in einer kompakten Form zu visualisieren. Methodisch lässt sich das Medium mit Arbeitsaufträgen verbinden, etwa indem die Lernenden die im Video dargestellten Unterschiede der Konfessionen in einer Tabelle festhalten oder eine Zeitleiste mit den wichtigsten Entwicklungen ergänzen. Auch eine Partner- oder Gruppenarbeit ist denkbar, in der einzelne Konfessionen vertieft werden und ihre prägenden Merkmale im Plenum vorgestellt werden. In höheren Klassenstufen kann das Video zudem als Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage dienen, wie historische Konflikte noch heute konfessionelle Identitäten prägen und wie ökumenisches Miteinander gefördert werden kann.