Für den Religionsunterricht eignet sich das Video besonders, um den Schülerinnen und Schülern konfessionskundliche Grundlagen anschaulich zu vermitteln. Didaktisch bietet es die Möglichkeit, die konfessionelle Landschaft Deutschlands in historischer Perspektive zu betrachten und Unterschiede wie Gemeinsamkeiten zwischen lutherischer, reformierter und katholischer Tradition ins Gespräch zu bringen. Methodisch lässt sich das Medium als Einstiegsvideo nutzen, um einen Überblick zu geben, oder auch zur Vertiefung nach einer Unterrichtssequenz über die Reformation. Durch gezielte Arbeitsaufträge – etwa das Erstellen einer Vergleichstabelle zu zentralen Lehrunterschieden oder das Diskutieren von Chancen und Risiken konfessioneller Unionen – kann das Video zur aktiven Erarbeitung genutzt werden. Eine gute Ergänzung sind zudem Karten oder Schaubilder, um die regionale Verbreitung der unierten Kirchen sichtbar zu machen. Denkbar ist auch eine kreative Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler in Gruppen einen fiktiven Dialog zwischen einem lutherischen, einem reformierten und einem unierten Theologen gestalten, um die Spannungen und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten.