Für den katholischen Religionsunterricht eignet sich das Medium, um den globalen Blick auf Umweltfragen zu erweitern. Es verdeutlicht, dass ökologische Herausforderungen nicht nur ein europäisches oder deutsches Thema sind, sondern weltweit in unterschiedlichen Kontexten theologisch reflektiert werden. Methodisch bietet sich ein Vergleich an: Schüler:innen untersuchen, wie Kirche in Guatemala über Recycling spricht, und setzen dies in Beziehung zu Aussagen der Kirche in Deutschland oder zur Enzyklika Laudato si’. Gruppenarbeit, bei der verschiedene Dimensionen (ökologisch, sozial, spirituell) herausgearbeitet und anschließend in einer Mindmap zusammengeführt werden, fördert den vernetzten Blick. Auch eine kreative Methode wie das Gestalten eines „Weges zum guten Leben“ mit Symbolkarten (Natur, Müll, Gemeinschaft, Gott) kann eingesetzt werden.