Für den Unterricht eröffnet das Medium vielfältige methodische Zugänge: Zunächst bietet es sich zur eigenständigen Erarbeitung in Einzel- oder Partnerarbeit an, etwa durch strukturierende Arbeitsaufträge oder Leitfragen, die die Schüler:innen auf die Kernaussagen hinführen. Ebenso kann es als Grundlage für ein Stationenlernen dienen, bei dem einzelne dogmatische Themen in Kleingruppen vertieft und anschließend im Plenum zusammengeführt werden. Besonders fruchtbar ist eine problemorientierte Verwendung, bei der aktuelle Fragen (z. B. nach Sinn, Schuld, Tod oder Hoffnung) mit den dogmatischen Grundlagen in Beziehung gesetzt werden. Zur Förderung von Urteilskompetenz können Diskussionsrunden oder Debatten angeregt werden, in denen Schülerinnen und Schüler die Bedeutung dogmatischer Aussagen für ihr eigenes Leben reflektieren. Die Einbindung digitaler Medien – etwa durch Mindmaps, digitale Pinnwände oder Podcasts – unterstützt die aktive Aneignung und die kreative Umsetzung der Inhalte.