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Was Menschen im Kloster suchen, Teil 2: St. Ottilien als Wirtschaftsbetrieb

Veröffentlichung:9.9.2025

Die Deutschlandfunk-Sendung Tag für Tag mit dem Beitrag „Was Menschen im Kloster suchen, Teil 2: St. Ottilien als Wirtschaftsbetrieb“ stellt das Benediktinerkloster St. Ottilien vor, das neben seiner spirituellen Dimension auch ein bedeutender wirtschaftlicher Akteur ist. Der Radiobeitrag zeigt, wie klösterliches Leben und wirtschaftliches Handeln miteinander verbunden werden: Landwirtschaft, Bildung, Handwerk und Gastfreundschaft sind Teil des klösterlichen Alltags und zugleich Ausdruck der benediktinischen Lebensregel „ora et labora“. Damit wird das Spannungsfeld zwischen Spiritualität und ökonomischen Anforderungen deutlich.

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Didaktisch eignet sich der Beitrag sehr gut, um Schülerinnen und Schüler mit der Frage nach Arbeit, Wirtschaft und Spiritualität ins Gespräch zu bringen. Er kann als Ausgangspunkt dienen, um die Verbindung von Glaubenspraxis und Alltagsleben im Mönchtum zu thematisieren. Methodisch lässt sich die Sendung zunächst hören und anschließend die verschiedenen Tätigkeitsbereiche von St. Ottilien sammeln. In Gruppenarbeit können die Lernenden untersuchen, welche Bedeutung Arbeit für die Mönche selbst hat und wie sich diese Haltung von einer rein ökonomischen Perspektive unterscheidet. Ein Vergleich mit der eigenen Lebenswelt (Arbeit, Schule, Leistung, Sinnsuche) kann anschließend reflektiert werden. Kreative Methoden könnten darin bestehen, ein Plakat zu gestalten, das „Arbeit mit Sinn“ im eigenen Alltag beschreibt, oder ein fiktives Werbekonzept für St. Ottilien als Ort der Spiritualität und Arbeit zu entwickeln. So eröffnet das Medium die Möglichkeit, Wirtschaftsethik, Spiritualität und persönliche Lebensfragen miteinander zu verknüpfen.

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