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Frank Lüdke

Frank Lüdke

Theozentrische Ethik - 2

Veröffentlichung:19.7.2025

Das vorgestellte Video behandelt die Grundgedanken einer theozentrischen Ethik im Christentum. Es geht der Frage nach, was den Unterschied zwischen einer säkularen philosophischen Ethik und einer christlich geprägten Ethik ausmacht. Im Mittelpunkt steht dabei die Orientierung am Willen Gottes, wie er in der Heiligen Schrift bezeugt wird. Anhand zentraler Bibelstellen aus Altem und Neuem Testament wird deutlich, dass christliche Ethik nicht auf menschlicher Vernunft oder gesellschaftlichen Konventionen gründet, sondern auf der Selbstoffenbarung Gottes. Dabei werden sowohl biblische Grundlagen (z. B. Micha 6,8; Römer 12,2; die Zehn Gebote) als auch philosophische Diskussionslinien (Platon) einbezogen. Schließlich führt das Video zur Kernbotschaft: Nachfolge Jesu bedeutet, im Vertrauen auf Gottes guten Willen zu leben und daraus ethische Orientierung zu gewinnen.



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Für den Unterricht bietet sich das Medium besonders in der Sekundarstufe II an, etwa in Kurseinheiten zur christlichen Ethik, zu Verantwortung und Freiheit oder zur Frage nach dem Guten. Methodisch eignet sich das Video sowohl als Input-Impuls zu Beginn einer Einheit, um die theozentrische Perspektive klar darzustellen, als auch zur Vertiefung nach einer Diskussion über autonome und heteronome Ethikmodelle. Lehrkräfte können die zentralen Thesen des Videos in Arbeitsaufträge überführen, z. B. durch ein Tafelbild zu den Merkmalen einer theozentrischen Ethik, durch Partnerarbeit zur Diskussion der platonischen Position oder durch Vergleich von Bibelstellen mit der im Video vorgestellten Argumentation. Besonders ergiebig ist es, die im Video angesprochenen Einwände (Gefahr des Autoritarismus, Herausforderung für die Autonomie des modernen Menschen) in einer kontroversen Diskussion zu bearbeiten. Schülerinnen und Schüler sollen so einerseits die Plausibilität und Attraktivität einer christlich-theozentrischen Ethik verstehen, andererseits aber auch kritisch-reflexiv mit den Herausforderungen umgehen. Auch die Verbindung zu liturgischen Elementen wie dem „Vaterunser“ („Dein Wille geschehe“) eröffnet eine spirituelle Vertiefung.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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