Für den Religionsunterricht eröffnet dieses Medium vielfältige didaktische und methodische Möglichkeiten. Es bietet sich an, die Sendung in thematischen Sequenzen zu erschließen, etwa durch arbeitsteilige Gruppenarbeit, in der einzelne Passagen zu biblisch-theologischen Impulsen, naturwissenschaftlichen Fakten oder ethischen Konsequenzen bearbeitet und im Plenum zusammengeführt werden. Durch die Verbindung von theologischer Reflexion und aktueller Klimadebatte eignet sich die Sendung besonders, um die Relevanz religiöser Fragen in gesellschaftlichen Krisen erfahrbar zu machen. Methodisch lassen sich Gesprächsimpulse, kreative Schreibaufträge (z. B. „Mein Brief an die Schöpfung“), oder die Erarbeitung von Handlungsoptionen für nachhaltiges Leben integrieren. Auch interdisziplinäre Kooperationen, etwa mit Geographie oder Biologie, sind möglich. Die Sendung kann zudem den Ausgangspunkt für eine Debatte im Unterricht bilden, wie der Schöpfungsglaube eine kritische Gegenstimme zu einer rein ökonomisch-technischen Sicht auf die Natur darstellen kann.