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ptz Stuttgart

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Gott - Gottesvorstellungen über die Sinne näherkommen

Veröffentlichung:4.9.2025

Das Kapitel erschließt zentrale Vorstellungen von Gott und macht deutlich, dass Kinder und Jugendliche ganz unterschiedliche Bilder und Erfahrungen mitbringen. Manche sehen in Gott den gütigen Schöpfer, der die Welt in seinen Händen hält, andere erleben ihn eher als den fernen Richter, der schwer zu begreifen ist. Basal-perzeptive Materialien helfen, diese Vielfalt aufzunehmen, indem sie Gottesbilder nicht festschreiben, sondern zum Nachdenken anregen. So können Symbole, Naturbilder oder abstrakte Darstellungen das Geheimnis Gottes andeuten, ohne es in feste Formen zu zwingen. Gerade in einer Zeit, in der Kinder zwischen persönlichen Erlebnissen, Medienbildern und religiösen Traditionen stehen, wird es wichtig, Fragen und Zweifel ernst zu nehmen.

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Für den Unterricht bietet sich die Möglichkeit, eigene Gottesbilder zu sammeln, zu malen oder mit Symbolen zu gestalten. Die Lernenden können vergleichen, welche Bilder aus der Bibel, aus Liedern oder aus ihrer eigenen Vorstellung stammen und welche Gefühle sie damit verbinden. Didaktisch ist es bedeutsam, Raum für Ambivalenz zu lassen: Gott ist größer, als Menschen ihn denken können, und deshalb bleiben viele Fragen offen. Das Kapitel ermöglicht eine Balance zwischen der Tradition des Glaubens und der Freiheit, eigene Wege zu gehen, im Vertrauen darauf, dass Gott sich den Menschen vielfältig zeigt.

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