Der Podcast eignet sich besonders für den Einsatz in den Klassen 5 bis 8, da er lebensnah, dialogisch und verständlich gestaltet ist. Er kann am Beginn einer Unterrichtseinheit zu „Jesus Christus“ stehen und bietet eine gute Möglichkeit, Schüler:innen behutsam an eigene Vorstellungen von Jesus heranzuführen. Methodisch lässt sich der Podcast als Gesprächsanstoß nutzen: Zunächst hören die Jugendlichen die Folge und notieren spontan ihre Gedanken zum Bild von Jesus. Anschließend können sie in Kleingruppen eigene „Jesus-Bilder“ sammeln – sei es durch Zeichnungen, Mindmaps oder kurze Texte. Dabei wird sichtbar, wie vielfältig die Vorstellungen von Jesus auch heute noch sind.
In einem nächsten Schritt kann der Vergleich mit biblischen Jesusbildern erfolgen: Jesus als Lehrer, Heiler, Freund der Armen, Sohn Gottes. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen eigenen Vorstellungen, medialen Bildern (wie Google-Suchergebnissen) und der biblischen Überlieferung. Ziel ist es, die Schüler:innen zur Auseinandersetzung mit der Frage anzuregen: „Was bedeutet Jesus für mich?“ Wichtig ist, die Offenheit der Fragen zu bewahren und Raum für persönliche Positionen zu lassen.