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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Sambia: Straßenprediger

Veröffentlichung:18.3.2021

Das Video begleitet mehrere katholische Priester in ihrem Alltag und zeigt, wie sie ihre Berufung unter oft schwierigen Bedingungen leben. Im Mittelpunkt stehen Seelsorge, Verkündigung des Evangeliums und der Dienst an den Menschen. Die Priester berichten von ihrem persönlichen Glaubensweg, ihrer Entscheidung für das Priestertum und den Herausforderungen ihres pastoralen Einsatzes. Dabei werden unterschiedliche Lebenssituationen sichtbar, etwa die Arbeit in abgelegenen Gemeinden, der Einsatz im Krankenhaus, die Unterstützung armer Menschen sowie der Umgang mit Analphabetismus, Armut und traditionellen Vorstellungen wie dem Glauben an Hexerei. Das Medium macht deutlich, dass christlicher Glaube Hoffnung, Zuversicht und Orientierung schenkt und Menschen dazu befähigt, ihren Mitmenschen mit Hingabe und Nächstenliebe zu dienen.

Das Video erzählt von katholischen Priestern in Afrika, die ihren Alltag und ihre Berufung schildern. Es beginnt mit der Trauer über einen Verkehrsunfall, bei dem ein Gemeindemitglied ums Leben kam. Anschließend kommen verschiedene Priester zu Wort, die ihren Glauben, ihre Motivation und ihre Arbeit beschreiben. Sie betonen, dass der Dienst an Gott nicht aus Eigennutz, sondern mit Hingabe geschehen solle. Einer berichtet, wie er von seinem Vater, einem Mechaniker, geprägt wurde und beides miteinander verbindet: Priestersein und handwerkliche Hilfe. Menschen aus der Gemeinde bestätigen, wie sehr er ihnen praktisch und geistlich beisteht.


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Das Medium eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in den Themen Berufung, Nachfolge Jesu, Kirche weltweit, christliche Hoffnung, Diakonie, Mission sowie Leben und Aufgaben von Priestern eingesetzt werden. Das Video eröffnet Lernenden einen authentischen Einblick in den Alltag katholischer Priester und erweitert den Blick auf die weltweite Kirche. Die persönlichen Lebensgeschichten fördern Perspektivwechsel und regen dazu an, über eigene Vorstellungen von Berufung, Lebenszielen und Verantwortung nachzudenken.

Als Einstieg bietet sich ein Impulsbild oder die Frage an, welche Aufgaben Lernende mit einem Priester verbinden. Während des Sehens können Arbeitsaufträge vergeben werden, bei denen Aussagen zur Berufung, zu Herausforderungen oder zu Hoffnungszeichen gesammelt werden. Anschließend können die Ergebnisse in Gruppen geordnet und verglichen werden. Ebenso eignet sich das Medium für eine Diskussion darüber, wie Glaube Menschen in schwierigen Lebenssituationen Kraft geben kann. Bibelstellen wie die Berufung der ersten Jünger, die Aussendung der Jünger oder die Aufforderung Jesu zur Nachfolge können mit den Erfahrungen der Priester verglichen werden. Darüber hinaus bietet sich ein Vergleich zwischen kirchlichem Leben in Deutschland und den dargestellten Gemeinden an. Kreative Aufgaben wie ein Tagebucheintrag aus der Sicht eines Priesters, ein Interview oder eine Mindmap zu den Aufgaben eines Seelsorgers vertiefen die Auseinandersetzung. Das Medium fördert religiöse Urteilsfähigkeit, Empathie, interkulturelles Lernen sowie die Reflexion über christliche Werte und gelebten Glauben.

Die Priester schildern die Herausforderungen ihrer Arbeit: schlechte Infrastruktur, Armut, Analphabetismus, Aberglaube und Hexereivorstellungen. Um in die Außenstationen ihrer Pfarreien zu gelangen, brauchen sie Transportmittel wie Boote oder Motorräder, die jedoch oft reparaturbedürftig sind. Neben der Seelsorge in den Gemeinden betreuen sie Kranke im Krankenhaus, spenden Sakramente und begleiten Sterbende mit Hoffnung und Trost. Dabei zeigt sich, wie belastend, aber auch wie sinnstiftend dieser Dienst ist.

Viele von ihnen erzählen von ihrem Berufungsweg: zunächst hatten sie andere Pläne, erst später wuchs der Wunsch, Priester zu werden – oft gegen den Widerstand der Eltern. Sie beschreiben den Glauben als Quelle der Hoffnung, die hilft, auch schwere Probleme zu tragen. Ihre Überzeugung ist, dass Gott letztlich alles Leid in Freude verwandelt und dass das Priestertum eine Berufung ist, die sie mit den Menschen teilen müssen. So verstehen sie ihren Dienst als Verbindung von praktischer Hilfe, Glaubensweitergabe und Begleitung der Menschen in allen Lebenslagen.

Fragestellungen zum Video mit Antworten


Warum entscheiden sich die Priester für das Priestertum?

Sie verstehen das Priestertum als persönliche Berufung durch Gott und möchten ihr Leben in den Dienst der Menschen und der Verkündigung des Evangeliums stellen.


Welche Aufgaben übernehmen die Priester im Alltag?

Sie feiern Gottesdienste, begleiten Menschen seelsorglich, besuchen Kranke, spenden Sakramente, unterstützen Bedürftige und verkünden den christlichen Glauben.


Mit welchen Herausforderungen sind die Priester konfrontiert?

Sie arbeiten unter schwierigen Bedingungen, müssen weite Wege zurücklegen, erleben Armut und Analphabetismus und begegnen traditionellen Glaubensvorstellungen wie dem Glauben an Hexerei.


Welche Bedeutung hat der Glaube für die Priester?

Der Glaube gibt ihnen Hoffnung, Kraft und Zuversicht. Er hilft ihnen, auch in schwierigen Situationen an ihrer Aufgabe festzuhalten und den Menschen Mut zu machen.


Welche christlichen Werte werden im Video besonders deutlich?

Besonders sichtbar werden Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Hoffnung, Vertrauen auf Gott, Verantwortung und der Einsatz für andere Menschen.


Was können Lernende aus dem Video für ihr eigenes Leben mitnehmen?

Das Video zeigt, dass jeder Mensch Verantwortung für andere übernehmen kann. Es macht deutlich, dass Glaube Orientierung geben und Menschen motivieren kann, sich für Mitmenschen einzusetzen und Hoffnung weiterzugeben.

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