Die Priester schildern die Herausforderungen ihrer Arbeit: schlechte Infrastruktur, Armut, Analphabetismus, Aberglaube und Hexereivorstellungen. Um in die Außenstationen ihrer Pfarreien zu gelangen, brauchen sie Transportmittel wie Boote oder Motorräder, die jedoch oft reparaturbedürftig sind. Neben der Seelsorge in den Gemeinden betreuen sie Kranke im Krankenhaus, spenden Sakramente und begleiten Sterbende mit Hoffnung und Trost. Dabei zeigt sich, wie belastend, aber auch wie sinnstiftend dieser Dienst ist.
Viele von ihnen erzählen von ihrem Berufungsweg: zunächst hatten sie andere Pläne, erst später wuchs der Wunsch, Priester zu werden – oft gegen den Widerstand der Eltern. Sie beschreiben den Glauben als Quelle der Hoffnung, die hilft, auch schwere Probleme zu tragen. Ihre Überzeugung ist, dass Gott letztlich alles Leid in Freude verwandelt und dass das Priestertum eine Berufung ist, die sie mit den Menschen teilen müssen. So verstehen sie ihren Dienst als Verbindung von praktischer Hilfe, Glaubensweitergabe und Begleitung der Menschen in allen Lebenslagen.