In anschaulichen Erzählungen wird deutlich, wie tiefgreifend die Wirkung dieses Festivals auf Jugendliche ist: Ein Priester schildert, wie er einer Gang von Jugendlichen begegnete, die ihn angreifen wollte. Durch seine unerwartete Einladung ins Festival entstand jedoch ein Gespräch, das im Sakrament der Beichte und in einer tiefen Erfahrung von Gottes Liebe mündete. Auch andere Jugendliche berichten, wie sie aus Gewalt, Drogensucht oder dem Milieu des organisierten Verbrechens herausgefunden haben und durch das Festival und die Gemeinschaft Shalom eine radikale Umkehr erlebten.
Das Halleluja-Festival vereint Musik, Tanz und sportliche Aktivitäten mit spirituellen Angeboten: vor allem Eucharistie, Anbetung, Gebet und Beichte. Tausende Jugendliche, die oft lange keinen Kontakt zur Kirche hatten, lassen sich hier von der Musik anziehen und machen dann eine persönliche Glaubenserfahrung. Besonders eindrucksvoll sind die „Zone der Barmherzigkeit“, in der unzählige Menschen das Sakrament der Versöhnung empfangen, und die stillen Momente der eucharistischen Anbetung, in denen auch sonst verschlossene Jugendliche von einer tiefen inneren Erfahrung ergriffen werden.
Die Berichte verdeutlichen, dass das Festival nicht nur ein Event ist, sondern zu echter Veränderung im Leben vieler führt: Ketten werden abgelegt, Tränen fließen, Herzen öffnen sich, und Menschen erfahren eine Liebe, die nicht vergeht. Halleluja zeigt sich damit als eine neue Form der Evangelisation, die eine „lebendige, junge und offene Kirche“ erlebbar macht und Jugendlichen eine bleibende Erfahrung von Freude, Sinn und Gottes Nähe schenkt.