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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Brasilien - Halleluya backstage

Veröffentlichung:31.10.2012

Das Unterrichtsmaterial erzählt die Entstehung und Bedeutung des christlichen Musikfestivals Halleluja, das heute als das größte christliche Musikfestival der Welt gilt. Ausgangspunkt war die Sorge über das weltliche Festival Fortal in Fortaleza (Brasilien), bei dem viele Jugendliche in Alkohol, Drogen, Gewalt und sexuelle Exzesse abdrifteten. Stattdessen wurde die Idee geboren, ein Gegenfestival mit christlicher Musik, Tanz, Kunst und Gebet zu schaffen – eine „Show, die niemals aufhört“, weil sie nicht auf kurzfristige Unterhaltung, sondern auf die bleibende Begegnung mit Gott ausgerichtet ist.


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In anschaulichen Erzählungen wird deutlich, wie tiefgreifend die Wirkung dieses Festivals auf Jugendliche ist: Ein Priester schildert, wie er einer Gang von Jugendlichen begegnete, die ihn angreifen wollte. Durch seine unerwartete Einladung ins Festival entstand jedoch ein Gespräch, das im Sakrament der Beichte und in einer tiefen Erfahrung von Gottes Liebe mündete. Auch andere Jugendliche berichten, wie sie aus Gewalt, Drogensucht oder dem Milieu des organisierten Verbrechens herausgefunden haben und durch das Festival und die Gemeinschaft Shalom eine radikale Umkehr erlebten.

Das Halleluja-Festival vereint Musik, Tanz und sportliche Aktivitäten mit spirituellen Angeboten: vor allem Eucharistie, Anbetung, Gebet und Beichte. Tausende Jugendliche, die oft lange keinen Kontakt zur Kirche hatten, lassen sich hier von der Musik anziehen und machen dann eine persönliche Glaubenserfahrung. Besonders eindrucksvoll sind die „Zone der Barmherzigkeit“, in der unzählige Menschen das Sakrament der Versöhnung empfangen, und die stillen Momente der eucharistischen Anbetung, in denen auch sonst verschlossene Jugendliche von einer tiefen inneren Erfahrung ergriffen werden.

Die Berichte verdeutlichen, dass das Festival nicht nur ein Event ist, sondern zu echter Veränderung im Leben vieler führt: Ketten werden abgelegt, Tränen fließen, Herzen öffnen sich, und Menschen erfahren eine Liebe, die nicht vergeht. Halleluja zeigt sich damit als eine neue Form der Evangelisation, die eine „lebendige, junge und offene Kirche“ erlebbar macht und Jugendlichen eine bleibende Erfahrung von Freude, Sinn und Gottes Nähe schenkt.

Hessen

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12.1 / 6. Inkulturation und Abschied vom Eurozentrismus: Impulse aus den jungen Kirchen.

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26.8.2025

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