Das Video erzählt die Geschichte der Shalom-Gemeinschaft, die aus der persönlichen Hingabe eines jungen Mannes in Brasilien entstand. Ausgangspunkt war ein Ereignis im Jahr 1980, als der 20-jährige Moses während eines Papstbesuchs beschloss, sein Leben Christus zu schenken. Aus diesem Entschluss wuchs zwei Jahre später eine erste Initiative in Form einer Pizzeria, die gleichzeitig Ort der Evangelisation war: Pizza-Namen wie „Agape“ weckten Neugier, Gespräche begannen, Herzen wurden geöffnet. Bald entstand daraus eine wachsende Gemeinschaft, die Jugendliche, Familien, Priester und geweihte Laien vereint.
Kennzeichnend für Shalom ist die Verbindung von alltäglichem Leben und Evangelisation: Menschen werden dort erreicht, wo sie sind – in Bars, auf der Straße, in Universitäten, vor Diskotheken. Die Gemeinschaft versteht Evangelisation als freudig, direkt und nah an den Menschen. Sie arbeitet mit Kreativität, nutzt Musik, Theater, Medien und persönliche Begegnungen. So konnten nicht nur Jugendliche, sondern auch Familien, Drogenabhängige, Obdachlose und Straßenkinder angesprochen und begleitet werden.
Die Spiritualität der Gemeinschaft gründet auf Anbetung, Einheit und Mission. Das tägliche Leben umfasst Gebet, Eucharistie, Schriftlesung und Evangelisation. Dabei gibt es verschiedene Formen des Engagements: Lebensgemeinschaft mit voller Hingabe sowie Bundesgemeinschaft, die ihr Charisma im Alltag lebt. Inzwischen zählt Shalom mehrere Tausend Mitglieder, über 40.000 Beter und ist in vielen Ländern aktiv.
Die Ausbreitung nach Europa und Afrika zeigt, dass das Charisma nicht auf Brasilien beschränkt ist: Junge Missionare bringen ihre Freude und Hingabe nach Frankreich, Madagaskar und andere Länder. Dort erleben sie Widerstände, aber auch Offenheit – etwa wenn Hausbesuche in Toulon Menschen wieder zum Glauben führen oder Kinder in Madagaskar durch einfache Zeugnisse berührt werden.
Die zentrale Botschaft lautet: Jugendliche haben ein Herz, das nach „allem“ dürstet – nach Wahrheit und nach Gott. Was sie anzieht, sind keine großen Predigten, sondern das lebendige Beispiel: Radikalität, Heiligkeit, Hingabe. Evangelisation geschieht nicht durch Warten, sondern durch Hinausgehen. So entsteht eine Kirche, die jung, missionarisch und voller Freude ist.