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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Rumänien - Der Sonne zugewandt

Veröffentlichung:20.5.2014

Das Video schildert eindrücklich die Erfahrungen eines rumänischen Priesters unter der kommunistischen Diktatur und wie die Folter seinen Glauben nicht brechen konnte. Selbst der Anführer des Foltergefängnisses bittet ihn nach vielen Jahren der Folter für seine krebskranke Frau zu beten. Der Glaube siegte über einen mörderischen Staat. Die ersten acht Minuten wird die grauenhafteste Folter des Priesters in einem Gefängnis vom ihm selbst beschrieben. Es ist bemerkenswert, wie ein Mensch so etwas überleben kann, sowohl physisch als auch psychisch. Dies ist wohl auch für die Oberstufe schwer zu verkraften. Danach werden 20 Jahre Zwangsarbeit beschrieben. Der Priester beschreibt, wie er wegen seiner engen Kontakte zu Bischöfen und zur Kirche von der Securitate verfolgt, verhaftet und auf unmenschlichste teuflischste Art misshandelt wurde. Die Verhöre waren von brutaler Gewalt, Demütigung und psychischem Terror geprägt – häufig ohne konkrete Fragen, einzig mit der Aufforderung zu reden. Es wurde auf verschiedenste Art versucht die Gefangenen umzubringen, durch Kälte, Krankheiten, Hunger, Arbeit und viele andere Arten. Besonders eindringlich schildert er, wie selbst der kleinste Rest an Würde systematisch zerstört werden sollte.


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Trotz dieser Erfahrungen berichtet er von Momenten tiefen Glaubens. In seiner inneren Not suchte und fand er Kraft in der Identifikation mit dem Leiden Jesu. Auch die Gemeinschaft mit Mitgefangenen – im Gebet, im Rosenkranz oder in der heimlichen Feier der Eucharistie – wurde zu einem Ort spiritueller Stärke. Selbst Atheisten spürten nach seinen Worten die Gegenwart Gottes. Besonders bewegend ist die Schilderung einer Begegnung mit seiner Tochter, die ihn noch nie zuvor gesehen hatte, ihn aber sofort als ihren Vater erkannte.

Die Willkür des kommunistischen Regimes zeigt sich auch in den absurden Prozessen, in denen Menschen ohne Beweise verurteilt wurden. Trotz schwerster Schläge, Demütigungen und Drohungen gegen seine Familie blieb der Erzähler seinem Glauben treu. Er deutet die Haft nicht als Ort der Vernichtung, sondern als einen Ort der Läuterung und Heiligung. Die Gefangenschaft, so resümiert er, wurde für viele zu einer spirituellen Schule, in der Leid und Glauben untrennbar miteinander verwoben waren.

Video

Standard Lizenz auf You Tube

26.8.2025

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Anregung

Menschen & Welt ,Jesus Christus

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