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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Mazedonien - Begegnung mit der Auferstehung

Veröffentlichung:17.9.2015

In einer mazedonischen Stadt werden die katholischen Schwestern, die einen Kindergarten führen, von den Menschen hoch geschätzt – auch von der orthodoxen Mehrheit. Der Kindergarten ist der einzige katholische in Südmazedonien und Teil des Klosters der Schwestern von der Eucharistie. Deren Oberin, Schwester Lucia Trojanow, betont, dass alle Kinder willkommen sind, unabhängig von Konfession, und dass sie durch die Arbeit den Glauben stärken wollen. Der Orden wurde 1889 gegründet und hat zwei zentrale Ziele: die Anbetung der Eucharistie und das Engagement für die Einheit der Christen. Während des Kommunismus spielten die Schwestern eine entscheidende Rolle im Untergrund, da Priester keine Messen feiern durften. Heute leidet der Orden unter Nachwuchsmangel, vertraut aber auf Gottes Beistand.


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Die Region ist arm, viele Familien können die Kosten für den Kindergarten kaum tragen, und die Schwestern leben selbst bescheiden. Unterstützung kommt vor allem von Organisationen wie Kirche in Not und Renovabis, die beim Lebensunterhalt, bei der Ausstattung und beim Bau kirchlicher Einrichtungen helfen.

Die katholische Kirche in Mazedonien ist klein und historisch durch Verfolgung geprägt: Im 19. Jahrhundert suchten die Mazedonier im Konflikt mit der griechisch-orthodoxen Kirche Unterstützung bei Rom, was während der Balkankriege und unter dem Kommunismus harte Repressionen nach sich zog. Dennoch entstanden in katholischen Dörfern wie Radovo starke Glaubensgemeinschaften, aus denen viele Priester und Ordensleute hervorgingen.

Heute stehen die katholischen Gemeinden vor der Herausforderung, den Glauben in einer säkularisierten und materialistisch geprägten Gesellschaft lebendig zu halten, obwohl sie zahlenmäßig klein sind und finanzielle Mittel fehlen. Priester und Ordensschwestern versuchen, durch seelsorgerliche Nähe und lebendige Gemeinschaft den Glauben zu bewahren. Dabei bleiben sie stark auf internationale Hilfswerke angewiesen, die den Bau von Kirchen, Pfarrhäusern und sozialen Einrichtungen unterstützen. Insgesamt zeigt der Text ein Bild einer kleinen, aber lebendigen Kirche, die trotz Armut und Bedrängnis ihren Glauben bewahrt und ausstrahlt.

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