Das Video erzählt die Geschichte einer Ordensgemeinschaft von Schwestern in Venezuela, die mit viel Einsatz und Glauben ein Stück Land für ihren Konvent erwerben konnten. Anfangs wurde ihnen nur ein Stück Land im Tal angeboten, das ihnen jedoch zu wenig Rückzug bot. Schließlich erhielten sie nach Gebet und Verhandlungen einen Hügel, den sie in Raten abzahlten. Dabei spielte das Vertrauen des Besitzers und seiner Frau eine große Rolle. Trotz vieler Schwierigkeiten – fehlendem Wasser, Strom und Straßen – bauten die Schwestern über zwölf Jahre mit großer Hingabe auf und entwickelten das Gelände Schritt für Schritt. Sie finanzierten sich durch harte Arbeit, etwa durch Kochen bei Filmaufnahmen oder Viehzucht.
Parallel dazu engagierten sie sich in der Gemeinde: Sie richteten Schulen, Wohnmöglichkeiten und soziale Hilfen ein und waren für die Menschen Ansprechpartner bei Problemen wie Wassermangel, Jugendgewalt oder Bandenkriminalität. Mit Unterstützung der Bevölkerung entstand eine enge Verbindung, sodass die Schwestern als Hoffnungsträgerinnen und „Sonnenschein“ des Viertels gesehen wurden.
Auch Rückschläge wie die Enteignung des Geländes überstanden sie durch ihren Glauben, indem sie weiterarbeiteten und blieben. Sie gründeten Zentren für Kinder, boten Workshops, Hausaufgabenhilfe und Musikunterricht an und sahen in der Erziehung der Kinder die Grundlage für eine bessere Zukunft. Gleichzeitig lebten sie ein kontemplatives Leben, das Gebet in den Mittelpunkt stellte, um die Nöte der Menschen vor Gott zu tragen.
Die Schwestern verstanden ihren Auftrag als Verbindung von Arbeit, Gebet und Liebe. Sie wollten sich selbst erhalten, ohne ständig um Hilfe bitten zu müssen, und ein Kloster aufbauen, das auch für andere offensteht. Trotz Armut, Gewalt und zerbrochenen Familien in ihrer Umgebung setzten sie auf Glauben, Hoffnung und die Kraft der Auferstehung. Ihr Wirken hat das Viertel nachhaltig verändert, sodass die Menschen sie als Zeichen der Gegenwart Gottes erfahren.