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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Venezuela - Frauen an der Spitze

Veröffentlichung:25.4.2017

Das Video begleitet eine Ordensgemeinschaft in Venezuela, die in einem von Armut, Gewalt und sozialen Problemen geprägten Stadtviertel lebt und arbeitet. Im Mittelpunkt stehen Schwestern, die mit großem Gottvertrauen ein Kloster errichten und gleichzeitig den Menschen vor Ort durch Bildung, Seelsorge, Evangelisation und konkrete Hilfe zur Seite stehen. Die Dokumentation zeigt, wie der Aufbau des Klosters unter schwierigen finanziellen und politischen Bedingungen gelingt und wie die Ordensfrauen gemeinsam mit der Bevölkerung Schulen, Gemeinschaftsräume und soziale Projekte entwickeln. Zugleich wird deutlich, dass ihr Einsatz weit über die religiöse Begleitung hinausgeht. Sie unterstützen Kinder, Familien und Jugendliche, fördern Bildung, begleiten Menschen in Krisen und vermitteln Hoffnung in einem Umfeld, das von Armut, Gewalt und Unsicherheit geprägt ist. Das Medium verdeutlicht eindrucksvoll, dass christlicher Glaube durch Gebet, Nächstenliebe und tätige Solidarität sichtbar wird.

Diese Dokumentation erzählt über das Leben der kontemplativen Schwestern im Konvent "Our Lady Queen of the Angels" in Venezuela, über das Wunder, das zu dessen Gründung führte und die Wunder, die die Schwestern in ihrem Alltag erleben.


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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht der Sekundarstufe und kann in Unterrichtseinheiten zu den Themen Orden, Berufung, Kirche weltweit, christliches Leben, Diakonie, Armut, Hoffnung, Gebet, Nächstenliebe sowie christliche Verantwortung eingesetzt werden. Das Medium eröffnet Lernenden einen authentischen Einblick in das Leben einer kontemplativen und zugleich sozial engagierten Ordensgemeinschaft.

Vor dem Ansehen des Videos empfiehlt es sich, die Aufgaben verschiedener Ordensgemeinschaften sowie die Bedeutung von Klosterleben und Ordensberufung zu besprechen. Ebenso können die gesellschaftliche Situation Venezuelas und die Begriffe Evangelisation, Diakonie, Solidarität und christliche Hoffnung eingeführt werden. Dadurch erhalten Lernenden wichtige Orientierung für das Verständnis des Films.

Während des Sehens können Lernenden beobachten, welche Herausforderungen die Schwestern beim Aufbau des Klosters bewältigen müssen und welche Formen konkreter Hilfe sie den Menschen anbieten. Sie können Beispiele sammeln, wie Glaube im Alltag sichtbar wird und welche Bedeutung Gebet, Gemeinschaft und persönlicher Einsatz besitzen. Ebenso können sie herausarbeiten, welche Veränderungen durch den Einsatz der Ordensgemeinschaft im Stadtviertel entstehen und welche Rolle Kinder, Familien und Jugendliche in der pastoralen Arbeit spielen.

Nach dem Video bietet sich eine gemeinsame Auswertung im Unterrichtsgespräch an. Dabei kann diskutiert werden, weshalb sich Menschen für ein Leben im Orden entscheiden und welche Bedeutung christliche Hoffnung in schwierigen Lebenssituationen besitzt. Ebenso können biblische Bezüge zum Gleichnis vom Senfkorn, zur Bergpredigt oder zur Aufforderung Jesu, den Bedürftigen zu dienen, hergestellt werden. In Gruppenarbeit können Lernenden untersuchen, wie christlicher Glaube durch konkretes Handeln sichtbar wird und welche Aufgaben Kirche heute in benachteiligten Regionen übernehmen kann. Kreative Methoden wie das Schreiben eines Gebetes für Menschen in Not, das Entwerfen eines sozialen Projektes für die eigene Gemeinde oder das Gestalten eines Plakates zum Thema Glaube verändert Gesellschaft fördern eine vertiefte Auseinandersetzung. Das Medium stärkt religiöse, ethische, soziale und personale Kompetenzen und regt dazu an, über Verantwortung, Hoffnung, Gemeinschaft und tätige Nächstenliebe nachzudenken.


Fragestellungen zum Video mit Antworten


Welche Aufgaben übernehmen die Schwestern in diesem Stadtviertel?

Die Schwestern begleiten Familien, fördern Kinder und Jugendliche, unterstützen die Menschen durch Bildung, Seelsorge, Evangelisation und soziale Projekte und bauen gleichzeitig ein Kloster auf.


Welche Schwierigkeiten müssen die Ordensfrauen bewältigen?

Sie erleben finanzielle Engpässe, politische Unsicherheit, Gewalt, Armut sowie den mühsamen Aufbau von Gebäuden und Infrastruktur.


Welche Bedeutung hat das Gebet für die Gemeinschaft?

Das Gebet bildet den Mittelpunkt ihres Lebens. Es gibt Kraft, Orientierung und Hoffnung und verbindet den Glauben mit dem Dienst an den Menschen.


Warum engagieren sich die Schwestern besonders für Kinder?

Sie sehen in den Kindern die Hoffnung für die Zukunft des Landes und möchten ihnen Bildung, Orientierung, Gemeinschaft und christliche Werte vermitteln.


Welche christlichen Werte werden im Video besonders deutlich?

Nächstenliebe, Solidarität, Hoffnung, Barmherzigkeit, Vertrauen auf Gott, Gemeinschaft, Ausdauer und selbstloser Einsatz für andere prägen das Leben der Ordensgemeinschaft.


Wie verändert der Einsatz der Schwestern das Viertel?

Durch Bildung, Begleitung, soziale Projekte und persönliche Nähe wächst das Vertrauen der Menschen. Das Zusammenleben verbessert sich und viele erfahren neue Hoffnung.


Warum bauen die Schwestern ein Kloster?

Das Kloster soll ein Ort des Gebetes, der Gemeinschaft, der Seelsorge und der Begegnung sein. Von dort aus möchten sie ihren Dienst für die Menschen langfristig fortsetzen.

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