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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Heiliges Land - Eine Kirche der Hoffnung

Veröffentlichung:2.5.2017

Das Gelobte Land, Palästina, war immer ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen. Es ist ein Land, in dem Juden, Christen und Muslime ihre Heiligen Stätten haben. Es war auch immer eine Region von Konflikten. Angesicht der Lage nimmt das Christentum stark ab. Im 19. Jhd. waren noch 90 % der Bevölkerung Christen und 10 % Muslime. Heute sind es nur noch 25 %, wobei die muslimische Bevölkerung auf 75 % gestiegen ist. Nazareth, in Israel gelegen, zählte vor 1948 rund 60 % an Christen, heute sind es noch 30 %. In Jerusalem sank die christliche Bevölkerung innerhalb von 100 Jahren von 25 % auf nur noch 2 %. Trotz dieser Zahlen versuchen Christen ihrer Berufung im Geburtsort und den Wirkungsstätten Jesu nachzugehen.


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Der Film schildert die schwierige Situation der Christen im Heiligen Land. Viele Palästinenser, darunter Christen, sind durch Mauern, Checkpoints und Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt – oft können sie ihre heiligen Orte in Jerusalem nicht besuchen. Die Zahl der Christen in der Region nimmt seit Jahrzehnten stark ab: Aus ehemals christlichen Mehrheiten in Städten wie Bethlehem, Nazareth oder Jerusalem sind kleine Minderheiten geworden. Gründe dafür sind Kriege, Vertreibungen, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und Diskriminierungen. Israel baut seit 1967 Siedlungen in den besetzten Gebieten, wodurch palästinensisches Land enteignet wird; viele Familien verlieren ihre Häuser, Felder und Lebensgrundlagen. Hinzu kommen Wasser- und Stromrationierungen sowie Gewalt durch Siedler, die auch Kirchen und Symbole angreifen. Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen: Viele müssen arbeiten, andere geraten durch die erlebten Traumata in Hoffnungslosigkeit, Gewalt oder Sucht. Die Kirche versucht durch Bildungsangebote, Freizeitprogramme und Hilfsprojekte Hoffnung zu schenken und Familien zu unterstützen. Dennoch wandern viele junge Menschen aus, weil sie im Ausland bessere Chancen haben – ein Verlust für die Gemeinschaft. Einzelne Familien halten bewusst an ihrer Heimat fest und führen alte Traditionen weiter. Trotz aller Bedrängnisse betonen viele Christen ihren Glauben, ihre Verbundenheit mit dem Land Jesu und ihre Hoffnung auf eine Zukunft. Dabei setzen sie auf Unterstützung durch die Weltkirche und bitten Pilger, das Heilige Land nicht zu vergessen. Hoffnung und Gebet gelten als zentrale Kraftquellen, um im Leiden auszuharren und für Frieden einzutreten.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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25.8.2025

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Menschen & Welt ,Kirche

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