Der Film schildert die schwierige Situation der Christen im Heiligen Land. Viele Palästinenser, darunter Christen, sind durch Mauern, Checkpoints und Einschränkungen in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt – oft können sie ihre heiligen Orte in Jerusalem nicht besuchen. Die Zahl der Christen in der Region nimmt seit Jahrzehnten stark ab: Aus ehemals christlichen Mehrheiten in Städten wie Bethlehem, Nazareth oder Jerusalem sind kleine Minderheiten geworden. Gründe dafür sind Kriege, Vertreibungen, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit und Diskriminierungen. Israel baut seit 1967 Siedlungen in den besetzten Gebieten, wodurch palästinensisches Land enteignet wird; viele Familien verlieren ihre Häuser, Felder und Lebensgrundlagen. Hinzu kommen Wasser- und Stromrationierungen sowie Gewalt durch Siedler, die auch Kirchen und Symbole angreifen. Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen: Viele müssen arbeiten, andere geraten durch die erlebten Traumata in Hoffnungslosigkeit, Gewalt oder Sucht. Die Kirche versucht durch Bildungsangebote, Freizeitprogramme und Hilfsprojekte Hoffnung zu schenken und Familien zu unterstützen. Dennoch wandern viele junge Menschen aus, weil sie im Ausland bessere Chancen haben – ein Verlust für die Gemeinschaft. Einzelne Familien halten bewusst an ihrer Heimat fest und führen alte Traditionen weiter. Trotz aller Bedrängnisse betonen viele Christen ihren Glauben, ihre Verbundenheit mit dem Land Jesu und ihre Hoffnung auf eine Zukunft. Dabei setzen sie auf Unterstützung durch die Weltkirche und bitten Pilger, das Heilige Land nicht zu vergessen. Hoffnung und Gebet gelten als zentrale Kraftquellen, um im Leiden auszuharren und für Frieden einzutreten.