1991 nahm er am Weltjugendtag in Polen teil, wo er während einer Berufungsveranstaltung die Entscheidung traf, Priester zu werden. Er begann im selben Jahr das Studium im Priesterseminar in Warschau und wurde 1999 geweiht. Nach seiner Rückkehr nach Georgien übernahm er als Pfarrer Verantwortung in seiner Heimatregion. Er beschreibt die Herausforderungen: Die Menschen hätten durch 70 Jahre Kommunismus das Vertrauen in Religion verloren, Glauben sei vielen fremd geblieben. Er bemüht sich, ohne Vorwürfe den Menschen den Glauben nahezubringen, Missstände wie Abtreibung klar zu benennen und gleichzeitig geduldig zu erklären.
Ein besonderes Anliegen ist ihm die Ökumene, da orthodoxe Christen in Georgien katholische Sakramente nicht anerkennen. Er träumt von einer Einheit der Kirchen. Mit Ferienlagern für Kinder und Jugendliche („Ferien mit Gott“) versucht er, jungen Katholiken Gemeinschaft, Freude und Glauben zu vermitteln, oft mit Unterstützung internationaler Hilfswerke. Die Kinder sollen ihre Talente entdecken und im Glauben wachsen.
Rückblickend betont er seine Berufung, die er als Wirken Gottes versteht. Trotz aller Schwierigkeiten möchte er den Menschen dienen, ihnen Hoffnung geben und Gottes Willen im Alltag umsetzen. Seine Sehnsucht ist es, so sagt er, Gott und seinem Volk treu zu dienen und darin Glück zu finden.