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Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Österreich

Irak - Ninive

Veröffentlichung:2.3.2018

Das Video schildert eindrücklich die Erfahrungen irakischer Christinnen und Christen, die seit 2014 durch die Angriffe des IS zur Flucht gezwungen wurden. Einzelne Stimmen berichten von Vertreibungen aus Dörfern wie Mossul, Karakosch oder aus kleineren Gemeinden, vom Verlust von Heimat, Besitz und Sicherheit sowie von Drohungen, Geiselnahmen und Gewalt. Ganze Familien mussten ihr Dorf über Nacht verlassen, oft ohne Hab und Gut, in Angst vor Entführungen oder Vergewaltigungen. Viele fanden in Erbil Zuflucht, wo Kirchen, Fußballfelder und Häuser zu Notunterkünften wurden.


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Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Kirche, die nicht nur materielle Hilfe wie Unterkunft und Miete gewährte, sondern auch geistlichen Halt bot. Viele Betroffene berichten, dass die Nähe zu Gott in dieser Krise stärker wurde, dass Gebet und Eucharistiefeiern Hoffnung und Gemeinschaft schenkten. Manche fanden erst in der Not den Weg in die Kirche und stellten sich grundlegende Fragen nach Gott, Leid und Schuld.

Die Zerstörung der Häuser, Kirchen und Dörfer hat tiefe Wunden hinterlassen. Manche kehrten nach Jahren zurück und fanden ihre Heimat völlig verwüstet vor. Gleichzeitig betonen viele die Bedeutung des Glaubens: Christsein bedeute, zu lieben, zu vergeben und im Frieden zu leben. Die Erfahrungen von Gewalt und Verlust werden als Herausforderung verstanden, „Licht und Salz“ zu sein, d. h. Zeugnis für Glauben und Hoffnung zu geben.

Trotz allem schildern die Stimmen auch Begegnungen mit helfenden Menschen, mit Muslimen, die sie unterstützten oder sogar den christlichen Glauben annahmen. Dennoch bleibt die Forderung nach international garantierter Sicherheit, da ein Leben ohne Schutz und Vertrauen nicht möglich sei. Insgesamt zeigt der Text, wie eng Leid, Flucht, Glaube und Hoffnung miteinander verwoben sind – und wie der Glaube für die Betroffenen zu einer entscheidenden Kraftquelle im Überleben wurde.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 6. Inkulturation und Abschied vom Eurozentrismus: Impulse aus den jungen Kirchen.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 2. Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit – eine Herausforderung an die Christen.

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25.8.2025

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Menschen & Welt ,Kirche

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